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 Reise mit dem Wohnmobil durch Südengland im Sommer 2011

Vom 28.Juni bis 29 Juli 2011

 

 

Auf der Karte ist unsere Route in England eingezeichnet.

 

 

 

 

    

                    
28. Juni: Start der Reise in Bern, Fahrt bis Luxembourg


Für die Ueberfahrt über den Kanal haben wir im Internet die Fähre Calais - Dover, Abfahrt 1. Juli, gebucht.
Wir haben also einige Tage Zeit für die Fahrt dorthin und nehmen den etwas weiteren Weg via Frankreich, Luxembourg und Belgien unter die Räder.
Zuerst auf der Autobahn bis Basel.
Von dort hauptsächlich über die Route Nationale (RN) Richtung Mulhouse, dann über die Vogesen, Moselquelle, Epinal, Colline de Sion, Nancy, Val de Lorraine.

Am Nachmittag erreichen wir Thionville an der Mosel.

Wir folgen der Mosel auf der rechten Seite, durchfahren ein kurzes Stück Deutschland und erreichen über eine Brücke bei Schengen Luxembourg.
Einige Kilometer nördlich von Schengen fahren wir ins Camping Port bei Schwebsange. Dieses Camping bietet auch Stellplätze für Wohnmobile (WoMo) direkt an einem Hafen und an der Mosel.
       

29.Juni:   Weiterfahrt auf der A13 durch Luxembourg bis Oostende

Bei den Rastplätzen an der Autobahn bilden sich lange Schlangen von Lastwagen, die tanken wollen. Grund: Der Treibstoff ist ca. 1/3 billiger als in den umliegenden Ländern, und für Lastwagen im Transit ist es nicht erlaubt, die Autobahn zu verlassen.

Später durchfahren wir Martelange. In diesem Ort bildet die Strasse auch die Grenze Luxembourg/Belgien. Auf der Luxembourg-Seite folgt eine Tankstelle der anderen. Auf der Belgien-Seite hat es die übrigen Läden und Fritten-Buden.
Wir fahren jetzt durch Belgien weiter nach Bastogne, Namur und Charleroi. Richtung Roubaix führt uns die Route wieder ein Stück durch Frankreich, unterwegs dicker Nebel und 15°.

Wir beschliessen, zum Uebernachten nach Oostende zu fahren, das wiederum in Belgien liegt. Dort erreichen wir einen Stellplatz, der etwas ausserhalb des Ortes in der Nähe der Dünen ist. Nach dem Nachtessen spazieren wir noch bei Sonnenschein auf dem hohen Damm dem Meer entlang. 
 
30.Juni: Von Oostende bis Calais

Wir durchfahren das geschäftige Oostende und weiter in südlicher Richtung der Küste entlang. Die Orte auf dem ganzen belgischen Küstenabschnitt werden durch eine Strassenbahn erschlossen. In Niewpoort machen wir Halt bei einem imposanten Kriegsdenkmal zum Gedenken an den 1. Welt-Krieg.


 Küstenort in Belgien mit Strand

 

 

 

 

 

 

Bald nach Ueberqueren der Grenze Belgien/Frankreich erreichen wir Calais. Dort stellen wir das WoMo auf den gut belegten Stellplatz vis-à-vis des Fährhafens und machen noch einen Bummel am Strand entlang und geniessen einen stimmungsvollen Abend.                        

 

 

 

 

 

 

 

 

 


1. Juli: Ueberfahrt Calais - Dover, bis Alfriston

Frühe Tagwache und Fahrt zum Fährhafen. Dort Check-In, und bald können wir auf die Fähre verladen.

Diese verlässt Calais um 8.20 h. Für diese Ueberfahrt bezahlen wir E 57.-
Ruhige Ueberfahrt und reibungsloses Verlassen des Schiffes in Dover.
 

In Dover wollen wir zuerst zum Aussichtspunkt 'White Cliffs of Dover' oberhalb der Klippen. Dazu fahren wir vom Hafen Richtung Zentrum, dann rechts hoch zum Castel, an diesem vorbei und nachher nochmals rechts. Am Eingang zum Parking befindet sich ein Kassenhäuschen; angeschrieben ist für WoMo eine Gebühr von 4 £. Wir erklären, nur kurz bleiben zu wollen, und der freundliche Kassier verlangt nur den PW-Preis von 2 £.


Von da oben ist der Blick hinunter zum Fährhafen wirklich beeindruckend. Laufend landen Fähren und andere legen ab. Auch die Sicht über das Meer und entlang der Küste ist herrlich. Dieser Abstecher lohnt sich.

 

 

 

Wir verpflegen uns noch, fahren wieder den Hügel hinunter und nehmen die Fahrt Richtung Westen unter die Räder, zuerst auf der A20, nachher A259.

 

So kommen wir nach Rye. Das alte Städtchen ist einen Besuch wert, falls man einen Parkplatz erwischt.


 

Via Hastings gelangen wir nach Eastbourne. Dort fahren wir zum Beachy Head hinauf.

Hier ist Parkieren problemlos möglich, unübersehbar sind jedoch die Hinweise, dass Uebernachten verboten sei.

Diese Hinweise werden wir auf unserer Reise in Südengland noch zur Genüge antreffen.

Beachy Head ist der Name der Klippen mit schöner Aussicht auf Küste und Meer.

 


Bald nach der Weiterfahrt verlassen wir die A259, und auf schmalem Strässchen erreichen wir das alte und schmucke
Städtchen Alfriston.

Dort genehmigen wir uns das erste englische Bier im Garten eines Pubs. Wir sehen einen Hinweis zu einem nahegelegenen Wiesencamping. Wir gehen zu Fuss hin .Es gefällt uns, und wir beschliessen, die Nacht hier zu verbringen. Das Nachtessen geniessen wir in einem der schönen Pubs von Alfriston.
Uebernachtung im Camping Alfriston  Gebühr £ 10.-


2.Juli: Von Alfriston bis Lymington

Auf der Weiterfahrt zurück zur Küstenstrasse besichtigen wir die Zeichnung  "Grosses Pferd" aus Kieselsteinen an einem Hügel zwischen Alfiston und Seaford.

Wir durchqueren Somerset in westlicher Richtung, durchfahren Brighton und umfahren Southampton auf der Autobahn und nachher südlich in den New Forest. Diese Gegend ist von Touristen und Ausflüglern sehr gut besucht, hat aber auch viele Parkierungsmöglichkeiten.
Bei einem längeren Halt bewundern wir die hier frei herumlaufenden Pferde.

Zentraler Ort im New Forest ist Lyndhurst mit einem grossen Parkplatz (Natürlich Uebernachten verboten). Bei Nachfrage im Tourist-Office betreffend Stellplätze werden wir unmissverständlich darauf hingewiesen, dass man Campingplätze aufsuchen soll. Immerhin hat es einige in der Gegend.
Nach der Besichtigung von Lyndhurst und dem Besuch in einem schönen Pub beschliessen wir, nach Lymington weiterzufahren.

Etwas ausserhalb des Ortes befindet sich die Fähre von Lymington zur Isle of Wight. Für die Passagiere, die ohne Auto auf die Fähre gehen, gibt es einen grösseren Parkplatz. Diesen finden wir gut genug für eine Uebernachtung. Wir bezahlen dafür eine Parkgebühr von £ 5.90.

 3.Juli: Von Lymington bis Lyme Regis

Vormittags bummeln wir durch das schöne Lymington und machen Einkäufe (Tesco).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Weiterfahrt Richtung Bournemouth kommen wir bei Southbourne vorbei. Es ist Sonntag, warmes Wetter und der schöne Sandstrand voller Leute .Einige davon begeben sich sogar ins kühle Nass.

N.B. Hier mieteten wir vor Jahren eine Ferienwohnung und verbrachten da mit unseren Töchtern eine schöne Woche. Wir finden das betreffende Haus an der Küste und können in der Nähe parkieren.

 

 

Nach einer Pause fahren wir noch eine längere Strecke weiter bis nach Lyme Regis.

 

Auf dem grossen Parkplatz beim Ortseingang sind sogar einige grössere Plätze für WoMo's ausgeschildert. Jedoch auch hier ein Uebernachtungsverbot. Anwesende GB-Camper bestätigen uns, dass sie sich strikte daran halten.
Im Ort gibt es eine 'historic cobb' = alte Hafenstützmauer. Auch dieser Ort ist gut besucht; es herrscht jedoch mehr eine Art Jahrmarktbetrieb mit viel Fast-Food und Spielhallen.

Wo ist unser Boot ?

 

 

 

 

 

 


Zurück beim WoMo möchten wir für heute nicht mehr weit fahren und fragen bei den umliegenden Campings nach den Preisen. Wir entschliessen uns für das Newlands Holidays Camping bei Charmouth für £ 19.-

          

 

              4.Juli: Lyme Regis, Beer, Torquay  bis Clampton

              Am nächsten Morgen weiter gegen Westen bleiben wir auf der A3052.

 

Da sehen wir das Strassenschild "Beer" und spontan folgen wir diesem. Vorsichtig fahren wir das schmale Strässchen zur Küste hinunter. Zum Glück haben wir nicht viel Gegenverkehr. Kreuzen ist nur an einigen wenigen Stellen möglich.

Im Ort angelangt, finden wir auf dem kleinen Parkplatz noch einen genügend grossen Platz für unser WoMo.

Der Ort wird als "best kept village 2010" ausgewiesen. Er liegt in einer schönen Bucht mit Kieselsteinstrand und war früher auch ein Schmugglernest. Der Name kommt jedoch vom 'Beer stone', einem Stein, der in der Gegend vorkommt. Der schönen Lage wegen lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall.

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Weiter fahren wir via Honiton und auf der Autobahn bis nach Torquay an die sogenannte "English Riviera". Vor Torquay geraten wir zum ersten Mal auf unserer Reise in einem Stau. Langsam geht es vorwärts auf die Stadt zu. Dort angekommen, finden wir einen Parkplatz an der Küstenstrasse. Parkieren ist hier nur bis 16.00 Uhr erlaubt, für uns genügend Zeit, zu Fuss den Ort mit schönem Strand zu erkundigen.

In einem Strandrestaurant trinken und essen wir etwas. Am Nebentisch lassen sich deutsche Urlauber (Bus-Reisen) nieder. Wir kommen ins Gespräch und stellen fest, dass sie sich mit den englischen Gegebenheiten teilweise schwer tun (Tenor: Deutsch versteht ja eh keiner).


Auf der Weiterfahrt begegnen wir einem Dampfzug. Diese Züge verkehren hier nach Fahrplan zwischen Paignton und Kingswear.
Für die Uebernachtung suchen wir den Clampton Touring Park bei Brixham auf, für £ 14.-.
Das Nachtessen geniessen wir im nahen Pub.

5.Juli: Dartmouth, Salcombe bis Plymouth

Am Morgen geht es zur Auto-Fähre von Kingswear hinüber nach Dartmouth.
Auch hier sehen wir einen Dampfzug, der dem Ufer entlang fährt.

 

  Auf der andern Seite angekommen, stellen wir das WoMo ab und kaufen ein.

  In einem Laden kaufen wir die "best Devon Cornish Pastry".

 

 

 

 

 

 

 

 

  Auf der Weiterfahrt machen wir einen Abstecher zum Küstenort Salcombe. Dieser liegt schön an einem Hang und ist auch für seine Segel-Regatten bekannt.

Das "Victoria Inn" ist nicht nur hübsch dekoriert, sondern "punktet" auch mit einem guten Vorschlag.

   

 

 

 

 

 

 

 

Kurz bevor wir Plymouth erreichen, uebernachten wir in Brixton auf dem einfachen Camping + Caravan Park, Gebühr £ 12.-
   

 6.Juli: Von Plymouth bis Mevagissey

  Die Durchfahrt durch Plymouth am nächsten Morgen geht etwas stockend voran. Vor der "Tamara Bridge", welche die Grenze zwischen Devon und Cornwall bildet, machen wir einen Halt auf dem Parkplatz mit schönem Blick auf die Brücke.

  Als erster Ort in Cornwall fahren wir Fowey an. Dieser liegt am Hang in einer grossen Bucht. Wir unternehmen eine Rundfahrt mit einem Strassenbähnli, gezogen von einem Jeep. Zeitweise prasselt heftiger Regen nieder. Von aussen sehen wir das bekannte Haus von "Daphne du Maurier".
In einem Lokal, einem alten Haus mit niedrigen Holzbalken, geniessen wir zum Z'Vieri die bekannte Spezialität von Cornwall, den "Cream Tea".

 

 

 

Später gelangen wir via St. Austell in das schöne Hafenstädtchen Mevagissey.

 

 

Dieser Ort ist noch sehr ursprünglich, mit Fischerbooten im Hafen und engen Gassen. Ein Besuch lohnt sich.
(Bei einem früheren  Besuch konnten wir hier ein grandioses Feuerwerk anlässlich eines Fischerfests bewundern.)

Hier darf man bei Nachfragen auf dem bewachten Parkplatz übernachten, gegen eine Gebühr von £ 10.-. Infrastruktur gibt es nicht, dafür sind die Pubs nahe. Wir bleiben für eine Nacht.

 

                        7.Juli: Von Mevagissey und Falmouth bis Lizard Point

Heute fahren wir wieder landeinwärts und dann gegen Westen. So erreichen wir den Einkaufsort Truro. An diesem Tag gibt es sogar einen "French Market" mit einigen Marktständen und waschechten Franzosen dahinter. Sie verkaufen hauptsächlich Landwirtschaftsprodukte (Käse, Fleisch usw.).


Den Nachmittag verbringen wir in Falmouth. Zuerst fahren wir den Castel-Drive der Bucht entlang ab. Bei dessen Ende kann man gut parkieren und rasten; es ist aber etwas weit vom Zentrum. So verschieben wir das WoMo später noch auf einen Parkplatz näher zu den Läden und Gaststätten.

 


 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

   

Gegen Abend fahren wir dann via Helston (Air-Base) zum südlichsten Punkt von GB, genannt "Lizard Point".

Hier darf man auf einem grossen Platz/Wiese parkieren. Darum herum hat es einige Häuser.

 

Um zum Meer zu gelangen, geht es einem schmalen Strässchen zu einem Leuchtturm entlang und hinunter zur See-Rettungsstation. Eine Tafel informiert, dass von hier aus schon viele Schiffbrüchige gerettet wurden.

 

 Auf der Wiese sind noch 2 weitere WoMo's mit GB-Nummernschilder parkiert. Wir fragen wegen Uebernachtung. Sie sagen, es sei nicht erlaubt und sie würden später auf ein Camping gehen.

So fahren auch wir ein Stück landeinwärts auf den Francis Holiday Park bei Mullion, £ 13.-
 
8.Juli: Wanderung zu Kynance Cove, dann Porthleven

Heute wollen wir eine Wanderung vom Lizard Point zu den malerischen Felsen bei Kynance Cove unternehmen. Es herrscht heftiger Wind und regnet ab und zu. Trotzdem ist es schön und eindrucksvoll zu sehen, wie die Wellen gegen die Küste donnern.


 

 

 

 

 

 

Unterwegs kommen wir mit Italienern in Kontakt, einem Ehepaar mit Tochter. Während eines stärkeren Regenschauers suchen wir gemeinsam Schutz in einer kleinen Hütte. Zusammen wandern wir weiter bis Kynance Cove. Dort kann man bei Ebbe zu Asparagus Island (Felsen) gehen. Die Klippen heissen The Kitchen, The Drawing Room, und The Devil's Mouth. Etwas oberhalb Kynance Cove hat es ein kleines Imbiss-Café. Dieses ist gut besetzt. In einer Ecke finden wir trotzdem zusammen Platz für einen warmen Drink.

 

 

 

 

 

 


Dann wandern wir zurück nach Lizard Point und verabschieden uns herzlich. (Leider erhielten wir später keine Antwort auf unser Mail mit Foto).

Nach der Wanderung fahren wir wieder via Helston weiter nach Porthleven. Dort folgen wir zuerst einem Schild zu einem Farm-Camping. Es stellt sich als grosse Wiese mit Sanitäranlage in einem Container heraus, umgeben von hohen Hecken. Vom Platz aus wollen wir noch zu Fuss die Umgebung erkundigen und gelangen über einen kleinen Weg an die Küste.

Dort entdecken wir (süd-östlich vom Ort) einen kleinen Parkplatz ohne Verbotsschilder (!) und Sicht über das Meer. Da beschliessen wir, das WoMo vom Camping zu holen - da noch nicht bezahlt - und auf diesem Platz zu übernachten.

 

Porthleven ist ein Hafenstädtchen in ursprünglicher Art, mit Kanonen auf der Mauer der Hafeneinfahrt. Es gefällt uns gut.
    
  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9. Juli: Porthleven, Penzance bis St.Buryan

Am Morgen besuchen wir nochmals Porthleven und kaufen u.a. bei einem Glaskünstler ein schönes Geschenk aus Glas.

Auf der Weiterfahrt sehen wir St. Michaels Mount - ein Hügel mit Schloss im Meer -  bei Marazion.
Dann fahren wir in die grössere Stadt Penzance. Hier ist es dank grossem Parkplatz kein Problem, das WoMo abzustellen. Natürlich, wie überall bisher, gegen Bezahlung.
Es ist nicht weit zu Fuss in das Zentrum. In einem Outdoor-Geschäft kaufen wir Regenhüte (die wir nachher kaum brauchen) und für Uli eine Jacke.

Für die nächsten Uebernachtungen fahren wir nach St. Buryan auf den schönen Tower Park Cravans + Camping (waren schon auf früherer Reise da).  Gebühr £ 14.50

10. Juli: Busfahrt und Wanderung Land's End

Zwischen Penzance und St. Ives verkehren im Sommer Doppeldeckerbusse entlang der Küste in beide Richtungen. So besteigen wir am Vormittag den Bus in St. Buryan und fahren damit bis Porthcurno (mit schönem Strand).

 

 

Dort gelangen wir zum Coastal Path und steigen auf diesem zum Minack Theatre hoch.

Dieses Theater ist oberhalb der Küste in die Felsen gebaut, und im Sommer finden hier verschiedene Vorstellungen statt. Wir bewundern auch die schönen Blumen dort.

 


 

 

Wir wandern weiter auf dem schönen Coastal Path bis nach Land's End.

 

 

 

 

Unterwegs treffen wir auf schöne Buchten, wandern über hohe Klippen und durch einsame Weiden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

In Land's End ist Touristentrubel angesagt, mit viel Souvenir-Läden,                  Imbiss-Buden und den obligaten Spielhallen.

Ein besonderer Höhepunkt ist eine Rettungsübung mit einem grossen Navy-Helikopter über den Küstenfelsen in der Nähe.

Anschliessend besteigen wir wieder den Bus, und auf dem offenen oberen Deck geht es weiter bis nach St. Just.

Nach einer Verpflegung dort fahren wir mit dem Bus zurück bis nach St.Buryan.

 

 

Uebernachten auf Tower Park Caravans+Camp.    £ 14.50

 

 

 

11. Juli: Nach Sennen Cove und von dort Wanderung nach Land's End

Wieder mit dem WoMo sind wir unterwegs nach Sennen Cove. Oberhalb Sennen Cove finden wir einen grossen Wiesenparkplatz (Gebühr) und stellen unser Fahrzeug ab.

Dank schönem Wetter ist der Orts-Strand gut besucht.
Auch der Glace-Verkäufer darf nicht fehlen.

 

 

 

 

 

 

 

Heute wandern wir auf dem Coastal Path von Sennen Cove bis Land's End und zurück. Es ist wieder ein schöner Ausflug.

 

 

 

 

 

 

 

 

Von einem netten Parkwächter erhalten wir den Tipp, das WoMo am Abend für die Uebernachtung auf den hintersten Parkplatz beim Hafen von Sennen Cove zu stellen.

Da werde bis am nächsten Morgen niemand mehr kontrollieren.

Nur Parkticket für den nächsten Vormittag sollten wir lösen.  Gebühr ist £ 4.50

Wir verbingen eine ruhige Nacht
   

12. Juli: von Sennen Cove nach Zennor und St. Ives

Später am Vormittag brechen wir von Sennen auf und fahren der Küste entlang Richtung St. Ives.

Unterwegs machen wir verschiedene Stopps, z.B. in Zennor,

 

 

 

Bei St. Ives suchen wir zuerst den grossen Parkplatz von Lelant auf. Von hier verkehrt ein Zug ins Zentrum. Dieser Platz ist uns doch zu weit weg, zu teuer, und Uebernachten ist auch nicht erlaubt.

So entschliessen wir uns, für den Aufenthalt auf den Trevalgan Touring Park zu gehen (wie auf früherer Reise). Gebühr £ 17.50

 

Es ist ein schöner, ruhiger Platz mit guten Sanitäranlagen. Auch ein paar Kilometer ausserhalb von St. Ives, aber zu Fuss machbar, und ab und zu fährt ein Bus.

13. Juli Besuch von St. Ives

Wir laufen auf dem markierten Fussweg (Footpath) querfeldein nach St. Ives, dazu benötigen wir ca. 45 Min.

Dort sehen wir am Hafen eine Robbe, die sich vor den Touristen produziert.

Der Ort ist ziemlich bevölkert, die Pubs und Restaurants sind gut besucht. Wie meistens bei schönem Wetter sitzt man draussen.


 

 

Trotz vieler Fussgänger und Outdoor-Betrieb drängen sich auch hier immer wieder Autos und Lieferwagen durch das Volk in den schmalen Gassen. Das ist uns auch in den andern Küstenorten aufgefallen, Fussgängerzonen oder zeitliche Fahrbeschränkungen gibt es kaum.

Am Sandstrand Portmeor wird emsig Wellen-Reiten betrieben.

 

 

 Zurück zum Travalgan Touring Park fahren wir mit dem Bus für £ 3.-

 

14. Juli: Küstenwanderung nach Zennor und zurück

Bei schönem Wetter starten wir vom Camping aus zu einer Wanderung auf dem Coastal Path bis nach Zennor.

Wieder geht es eindrucksvoll über hohe Klippen, dann hinunter zu Buchten, über Weiden und durch üppige Vegetationen.

 

 

 

 

 

 

 

Eine Schlucht, die wir passieren, heisst "Cornelias Zawn". In den Buchten beobachten wir Robben, die sich im Wasser treiben lassen.


 

 

 

 

 

 

Gelegentlich begegnet man anderen Wanderern, darunter auch einem englischen Ehepaar in Begleitung ihres Sohnes. Sie gehen in die gleiche Richtung, und wir wechseln bei einem Rast einige Worte. Wir treffen uns immer wieder, wobei die Gespräche immer länger werden. In Zennor angekommen, setzen wir uns im Garten des Pubs mit ihnen zusammen an einen Tisch. Die Lady empfiehlt Uli den Drink JO2, ein geschmacksvoller Fruchtdrink (Passions-Frucht). Hj. drinkt mit den Männern zusammen natürlich ein Pint Bier.
Sie wohnen im Lake District und sind manchmal auch mit dem Zelt unterwegs. Wir tauschen Mail-Adressen aus und versprechen, einander die gegenseitig geknipsten Fotos zu senden (was auch geschah).


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Rückweg zum Camping legen wir wieder querfeldein zurück, der erste Teil gemeinsam. Es ist nicht leicht, über die Weiden und durch die hohen Hecken den Weg zu finden. So sind wir froh, dass die Begleitung mit einer Wanderkarte ausgerüstet ist.  
Uebernachtung T.T Park, St. Ives

15. Juli: Nochmals St. Ives

Wir bleiben heute noch auf dem Camping bei St. Ives und nehmen es gemütlich. Gegen Mittag machen wir uns bereit, um über den Coastal Path nach St. Ives zu wandern.

 

 

 

 

 

 

 

Dort bummeln wir durch den Ort und geniessen das warme Wetter und genehmigen uns ein/zwei Drinks (Hj. = Bier).
So gestärkt sind wir bereit, den Weg zurück zum Camping wieder zu Fuss zurückzulegen.
Uebernachtung T.T. Park, St. Ives

16. Juli: Von St. Ives nach Newquay und Padstow

Heute verlassen wir den schönen Platz und fahren via Lelant nach Camborne.  Dort kaufen wir im Tesco ein. Wenn immer möglich gehen wir zu Tesco, weil wir das angebotene Sortiment gut und preiswert finden.


Unser nächster Stopp ist in Newquay. Das Wetter zeigt sich heute eher von der unfreundlichen Seite; es ist windig, kühl und regnerisch. Auch hier tummeln sich im alten Hafen 2 Robben. Diese sind auf Fische aus, die ihnen manchmal von den Leuten zugeworfen werden.

Wahrzeichen am zentrumsnahen Strand ist ein grosser alleinstehender Felsen mit einem Haus darauf. Dieses wird durch eine Hängebrücke von den Uferklippen aus erschlossen. Bei Ebbe kann man unten durch spazieren.

 

 

Bald verlassen wir Newquay. Es ist uns fast zu gross und nicht so charmant, und wir fahren weiter nach Padstow.

 

Dort, oben an der Hauptstrasse, befindet sich ein grosser Parkplatz. Es ist nicht weit zu Fuss zum Ortszentrum herunter.
Das gefällt uns wieder besser. Es befindet sich in einer Bucht, und hat viele kleine Geschäfte mit gutem Angebot.

Wir schauen uns um und wollen im Tourist-Office nach Uebernachtungsmöglichkeiten fragen.
Dieses hat am späten Nachmittag schon geschlossen. Im Aushang sehen wir Hinweise für Campings. Aufgrund dieser Informationen entscheiden wir uns für den Trevean Caravan + Camping  Park in St. Merryn.  £ 14.50
Es sind doch noch ein paar Meilen auf schmaler Strasse, bis wir dort sind. Dafür ist es ein ruhiger Platz, und in der Ferne sieht man das Meer.

17. Juli: Padstow bis Bude

Auf der Rückfahrt nach Padstow sehen wir an der B3276 einen Rastplatz an einem "Fishing Lake". Es sind keine Verbote aufgestellt - das wäre doch eine Uebernachtungsmöglichkeit?

Wir machen nochmals einen Stopp in Padstow, spazieren unten am Hafen auf einem Weg vom Städtchen weg, werden aber bald vom seitlich daher peitschenden Regen wieder zurückgeschreckt.

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

Dafür begeben wir uns ins Trockene in die Geschäfte und tätigen noch einige Einkäufe.
Nachher fahren wir zügig weiter über die A39 nach Wadebridge, Camelford und zweigen für Widemouth Bay an die Küste ab.  Hier weht am Strand ein sehr starker Wind, trotzdem - oder gerade deswegen - sind Surfer in den Wellen. Uns ist es zu kühl.

So erreichen wir bald Bude. Hier, einem Kanal entlang, gibt es Parkplätze auf der rechten Seite gegen das Meer zu. Diese sind  auf einem grossen Platz mit entsprechender Ausschilderung. Auf der andern Seite (links) befinden sich die Parkplätze entlang einer Sackgasse.
Da hier keine Verbotsschilder sind, finden wir das als guten Ort zum Uebernachten.

Nachher nehmen wir das Nachtessen in dem Pub Brendon Arms ein, wo auch eine Hochzeit stattfindet. Bisher waren wir mit dem Pub-Food recht zufrieden, nicht gerade Spitze, aber gutes Preis/Leistungs-Verhältnis.
Hier wird Hj. jedoch etwas enttäuscht, da das Essen (Steak) praktisch kalt serviert wird. Wahrscheinlich stand es vor dem Servieren zu lange herum. Auf meine diesbezügliche Bemerkung gab es nur ein Schulterzucken.

18. Juli Hartland Quay, Barnstaple  Woolacombe

Nach einer ruhigen Nacht am Kanal fahren wir weiter nordwärts und befinden uns jetzt in Devon. Nach einiger Zeit biegen wir von der A39 auf die B3248 Richtung Hartland ab. Es ist wieder eine schmale Strasse, und Uli sitzt vor jeder Kurve wie auf Nadeln in Erwartung eines schwierigen Kreuzungsmanövers. Besonders bei Linkskurven sehe ich entgegenkommende Fahrzeuge erst später als meine Beifahrerin auf dem rechten Sitz. Zum Glück herrscht an diesem Tag, wohl aufgrund des schlechten Wetters, nur wenig Verkehr.
Wir fahren bis an das Ende der Strasse zum Hartland Quay. Dieser liegt in einer felsigen, steinigen Bucht, sehr eindrücklich. Verursacht durch den starken Wind peitschen die Wellen an die Felsen. Dies kann man gut von einem Aussichtpunkt aus beobachten.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Rückweg machen wir einen Halt bei der sehenswerten "Church of St. Nectan" in Stoke.


Bald kommen wir nach Barnstaple und parkieren am River Taw. Wir bummeln durch die Stadt. Es ist  Sonntagnachmittag und dementsprechend wenig los. So fahren wir bald weiter Richtung Woolacombe.
Das Wetter verdüstert sich zusehends, und wir halten nach Uebernachtungsmöglichkeiten Ausschau.

In dieser Gegend gibt es jede Menge Campingplätze, hauptsächlich Ferien-Campings mit vielen Mobil-Homes (Kisten) und Vergnügungsmöglichkeiten.

Auch die Uebernachtungspreise entsprechen nicht ganz unseren Vorstellungen. Teilweise über £ 30.-; wie meistens, sind die Preise auf den CC nicht angeschrieben, man muss sich immer durchfragen.

Schliesslich landen wir auf dem Damage Barton Camping in Mortehoe für nur £ 12.-
Es ist ein Superplatz mit Sicht aufs Meer, leider starker Regen und kühl (siehe Ausblick durch Frontscheibe).

18. Juli: Woolacombe, Ilfracombe, Combe Martin

Am Vormittag fahren wir an den Strand in Woolacombe. Als Parkierungsmöglichkeiten sind hier grosse Plätze vorhanden. Die Gebühr beträgt einheitlich £ 6.-  /Tag, stundenweise ist nicht möglich. Da heute aufgrund des schlechten Wetters wenig Betrieb ist, finden wir einen Platz entlang der Strasse mit Ticket-Automat.
Es regnet und ist kühl, wir bleiben nicht sehr lange. Ausser Strandvergnügen ist auch nicht viel los.

Deshalb fahren wir weiter nach Ilfracombe, wo wir im Hafengelände halten und erkunden von da aus die Stadt.
Die berühmten "Tunnel Beaches" besichtigen wir nicht,  da das Wetter zu schlecht und für uns deshalb der trotzdem zu bezahlende Eintrittspreis zu hoch ist (waren früher schon mal dort, sogar bei Badewetter). Dafür besuchen wir ein Schokolademuseum in der Hauptgasse.

Im weiteren bietet Ilfracombe einen Park mit schönen Pflanzen und lange Promenaden.

 

Während der Weiterfahrt auf der A399 kommen wir bei Watermouth Cove vorbei. Hier hat es einen kleinen Hafen und ein Camping. Im Hafen sind gerade jugendliche Kanuten angekommen. Alle sind durchnässt, aber trotzdem guter Laune.

 

Wir fahren mit unserem trockenen "Heim" weiter und gelangen nach Combe Martin.

Dieser Ort wird als derjenige mit der "längsten Dorfstrasse Englands" bezeichnet. Wir laufen diese teilweise ab. Immer wieder müssen wir die Strassenseite wechseln, da das Trottoir mal auf dieser und mal auf der andern Seite ist. Zudem ist die "Dorfstrasse" schmal und mit regem Verkehr, da es auch die Hauptstrasse der A399 ist.

Dafür entdecken wir abseits der Strasse bei der Kirche einen Car Park ohne Uebernachtungsverbot. Wir verbringen hier die Nacht auf dem Cormelles Car Park, Combe Martin.  Park-Gebühr £ 2.-
   

19. Juli: Von Combe Martin nach Lynmouth/Lynton und Porlock

Nach einer ruhigen Nacht geht es am Morgen weiter.

Bei Woody Bay wird eine stillgelegte Schmalspurbahn wieder auf die Schienen gebracht. Von der Station aus ist sie schon ein paar Kilometer weit in Betrieb. Die Station ist gleichzeitig ein kleines Museum über die früheren Zeiten.


Im dichten Nebel fahren wir weiter und biegen dann auf die A39 Richtung Lynmouth ab. Die Bucht hinunter wird die Strasse kurviger und wieder einmal schmal. Unten angekommen, erklärt uns ein Parkingwächter, dass für uns Parkieren in Lynmouth nicht möglich sei. Nur Busse und PW's gehen noch. Wir sollen nach Lynton hinauf.

Wir befolgen die Anweisung, müssen aber eine extrem steile Strasse hinauffahren, die  ja auch Castel Hill heisst. Es sind 18% Steigung und dazwischen noch eine "Spitzkehre".  Aber unser WoMo schafft es. Oben hat es tatsächlich einen grossen Platz zum Parkieren. Zudem bietet Lynton mehrere Einkaufsmöglichkeiten.
Mit der altertümlichen und wassergetriebenen Drahtseilbahn fahren wir nun nach Lynmouth ans Meer hinunter. Der Höhenunterschied beträgt gut 200 Meter.


 

 

 

 

 

 

 

 

Hier unten ist es viel touristischer als in der Schwesterstadt oben am Berg.

Lynmouth wurde 1952 nach schweren Gewittern vom Fluss überflutet. 34 Personen starben und über 100 Gebäude wurden zerstört.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachher steigen wir zu Fuss zick-zack den Berg hinauf zurück zum WoMo.
Nun müssen wir damit wieder die steile Strasse herunter. Im 1. Gang fahrend versuche ich, nicht zuviel Speed zu bekommen, um die Bremsen zu schonen. Bei der "Spitzkehre", die nun nach links geht, muss ich sogar zurücksetzen -  zum Glück sind wir im Moment allein unterwegs.

Mit dem WoMo unten in Lynmouth angekommen, geht die A39 auf der andern Seite gleich wieder hinauf (nur 12%!) .

Oben auf der Hochebene, am Rande vom Exmoor, kann man frei laufende Pferde beobachten. Wir befinden uns jetzt in Somerset.

 

 

 

 

 

 

 

Bevor wir Porlock erreichen, wird es nochmals abenteuerlich. Die Strasse hat hier auf einigen hundert Metern sehr starkes Gefälle, bis zu 22% ! Dazu ist ein Kreuzen teilweise schwierig. Im Schritttempo fahre ich hinunter, doch nun kommt uns tatsächlich noch ein Bus entgegen. Er hat natürlich Vortritt, und zum Glück kann ich gerade an einer Stelle halten, die zum Kreuzen breit genug ist.

In Porlock angekommen, stellen wir das WoMo ab und besichtigen den kleinen, hübschen Ort.

Dabei stossen wir in einer Seitenstrasse auf ein einfaches Farm-Camping. Hier bleiben wir für die Nacht.

Nach dem Essen gehen wir noch für einen Drink in ein Pub. Dort bewundern wir das Können der einheimischen Spieler am Billardtisch im Lokal.

Uebernachtung Camping Sparkhayes Farm in Porlock  £ 17.-

20. Juli: Minehead, Dunster und Abends nach Blue Anchor

Heute erreichen wir das grössere Städtchen Minehead  und tätigen wieder einmal Einkäufe bei Tesco.

In Minehead gibt es eine lange Strandpromenade. Wir parkieren hier und gehen zu Fuss. Das Wetter ist nun wieder besser, wärmer und nicht mehr so windig.

Bei der Bahnstation sind ein paar schöne Dampflokomotiven abgestellt und zu bestaunen.

 

 

 

Am Nachmittag besichtigen wir das historische Dorf "Dunster". Die breite Dorfstrasse ist gesäumt von Restaurants, Pubs und Läden. Auf dem Hügel ist auch ein Schloss, das besucht werden kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Nun fahren wir zurück an die Küste, nach Blue Anchor.

Da wir heute nicht mehr weiter wollen, gehen wir auf das Camping "Home Farm" vom Camping Caravan Club, Dunster  £ 17.-

 

 

 

 

  Abends bewundern wir vom Garten des nahen Pubs aus einen herrlichen Sonnenuntergang über dem Bristol Channel.

 

 

 

21. Juli: Watchet, Schloss Longleat und Stonehenge-Camping

Auf der Weiterfahrt machen wir erst einen Halt in Watchet, das eine schöne Hafenpromenade hat.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

  Nun geht es weg vom Bristol Channel und ostwärts mit Ziel London.

 

  So passieren wir Bridgewater, dann Wells mit schöner Kathedrale.

              Neben der Kathedrale wird eine Art Cricket gespielt.

 

 

   Bald, auf der Weiterfahrt, sind wir in der Grafschaft Wiltshire.

 

Hier befindet sich die Schlossanlage von Longleat mit einem Safaripark. Das Schloss steht imposant in der Landschaft. Wir besichtigen die Anlage nur von aussen, da die Besuchszeit schon bald vorüber ist. Den Safari-Park kann man mit dem Fahrzeug durchfahren und dabei Löwen und andere Tiere beobachten. In der Nähe gibt es auch ein Camping vom Caravan Club, eine Uebernachtung  kostet ca. £ 30.

Wir wollen noch etwas weiter und suchen auf dem Navi nach einem andern Platz und lassen uns von diesem dahin führen.
So werden wir weit abseits der Hauptstrassen über die "Salisbury Plain" geführt, teilweise durch einen Panzerübungsplatz mit entsprechenden Warnschildern (Kreuzende Panzer haben, glaube ich, Vortritt?!)

Dann geht es noch durch ein einsames Dorf, und wir erreichen endlich den Stonehenge Touring Park in Orcheston (Salisbury)    £ 15.-
Wir werden freundlich empfangen. Der Platz befindet sich idyllisch unter hohen Bäumen.
Kaum sind wir eingerichtet, fährt ein VW-Kastenwagen mit BE-Nummer vor. Es ist das erste Schweizer Campingfahrzeug, dem wir auf unserer Reise begegnen. Es ist eine Familie damit unterwegs, und wir tauschen mit ihnen noch einige Informationen und Erfahrungen aus.
Dieser Platz ist empfehlenswert, einzig nachts dröhnt etwas (Gefechts)-Lärm vom Panzerplatz her.

22. Juli: Richtung London, auf Camping Laleham bei Staines

Vom WoMo aus sehen wir bei der Vorbeifahrt das eindrückliche Stonehenge. Busse und viele Autos sind in der Nähe abgestellt. Wir verzichten auf einen Stopp, da wir Stonehenge schon früher besichtigt haben, als man noch fast zwischen den Steinen durchgehen konnte. Das ist heute mit den vielen Besuchern natürlich nicht mehr möglich.

Ueber Andover und Newbury gelangen wir in die Nähe von London. Der Verkehr nimmt auch zu.
Wir wollen auf einen Camping-Platz, der in der Nähe einer Bahnstation liegt. Gemäss Führer ist dies bei einem Platz bei Slough der Fall. Mühsam über zahllose Kreisel, Verkehrsampeln (meist Rot!) und zuletzt einem nicht enden wollenden schmalen Strässchen kommen wir zu dem zum Caravan+Camping Club gehörenden Platz. Zu unserer Enttäuschung werden hier nur Member's auf den Platz gelassen. Das sind wir nicht, und es gab bisher auch nie Probleme damit.
Wir beraten und entschliessen uns, zu einem Camping in Chertsey (bei Staines) zu fahren. Wir lassen uns vom Navi führen, kommen auf der M25 noch in einen Stau, erreichen aber nach ca. 1 Stunde den Platz. Am Eingang steht "Guests welcome"; wir sind erleichtert. Die nächste Enttäuschung folgt auf dem Fuss, es sei alles ausgebucht, wird uns erklärt. Wir sehen noch viele leere Plätze, die seien alle reserviert. Wir sind nicht so überzeugt, aber müssen uns damit abfinden.

Zum Glück gibt es in der Nähe den Laleham Camping Club direkt an der Themse.
Also fahren wir dorthin und werden freundlich aufgenommen. Dieser Platz ist zwar weiter weg von der Bahnstation, aber schliesslich sind wir froh, einen Platz gefunden zu haben. Gebühr £ 26
Laleham befindet sich zwischen Chersey und Staines, Surrey an der Themse.

 

 

 

 

 



 

23. Juli: Nach London

Heute steht ein Ausflug nach London auf dem Programm. Zuerst marschieren wir zur Busstation in Laleham, von dort mit dem Bus zur Bahnstation in Staines. Dort lösen wir eine Tageskarte für London-Transport (£ 24.-) und nehmen den nächsten Zug, welcher bis London Waterloo fährt.

Ausserhalb der Waterloo-Station stärken wir uns in einem Cafe, das unter den Geleisen in einen Brückenbogen eingebaut wurde.

London ist voller Touristen, vor allem aus Spanien und Italien, hauptsächlich in grossen Gruppen. Es gefällt uns trotzdem, wieder einmal in London herumzuschlendern.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Ruhepause im Hyde-Park

 

 

 

 

 Am Abend fahren wir mit dem Zug zurück nach Staines und von dort mit einem Taxi zum Camping.

24. Juli: Weybridge, Themse bei Shepperton

Wir fahren mit dem WoMo nach Weybridge, parkieren dort hinter der Kirche und gehen zu Fuss durch den Ort und an die Themse. In einem schönen Garten eines Pubs stärken wir uns und fahren nachher auf die andere Seite des Flusses nach Shepperton.

 

 

 

 

 

 

 

Dort schauen wir dem Bootsbetrieb bei den Schleusen zu. Verbreitet sind die 'Narrow Boats', schmale Boote, ideal für die Schleusen. 


 

 

 

 

 

 

Uebernachten nochmals auf dem Camping in Laleham.
   
25. Juli: Von Laleham Richtung Dover

Auf der M25 und später M20 fahren wir Richtung Dover. In  der Nähe von Ashford verlassen wir den Motorway und machen Halt auf einem Rastplatz. Hier ist Wifi verfügbar, deshalb suchen wir mit unserem Laptop im Internet nach günstigen Fährpreisen zur Ueberfahrt. Wir finden einen günstigen Preis für den nächsten Tag und buchen gleich.

Wir entschliessen uns, noch nach Canterbury und nach Herne Bay an der Nordsee zu fahren. Im Nachhinein gesehen lohnte sich dieser Abstecher, abgesehen von  Canterbury, nicht. Landschaftlich und auch vom Ambiente her ist es nicht zu vergleichen mit den Küsten und Orten im Süden, in Cornwall und in Devon.
Wir übernachten auf dem Homing Park in Whitstable für £ 27.-



26. Juli: Besuch Canterbury und Ueberfahrt Dover - Calais

Bei der Rückfahrt nach Dover machen wir einen längeren Halt in der sehenswerten Stadt Canterbury mit der imposanten Kathedrale.

In einem schönen Pub geniessen wir ein "all day breakfast", ein grosses Teller mit allem darauf, was zu einem englischen Frühstück gehört. Zum Abschluss spazieren wir noch durch einen schönen Park mit schönen Blumen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Bei einem Stadttor bewundern wir die Fahrkünste der Busfahrer. Da bleiben links und rechts nur einige cm (oder inches) zur Durchfahrt.

 

 

 

 

 

 

 

Dann gehts weiter Richtung Dover.

Am Rande von Dover, an der A2, steuern wir noch einen grossen Tesco an und machen letzte Einkäufe von typisch englischen Lebensmitteln (z.B. Jam). Dann fahren wir zum Hafen hinunter und nehmen um 17.55 die Fähre "Spirit of Britain" nach Calais, Ankunft 20.22 Uhr. Für diese Ueberfahrt bezahlen wir £ 41.51.
In Calais fahren wir für die Nacht wieder auf den Stellplatz vis-à-vis des Fährhafens.

   
27. Juli: Rückfahrt via Frankreich, Belgien, Luxembourg

Für die Rückfahrt in die Schweiz nehmen wir zuerst fast den gleichen Weg unter die Räder wie bei der Hinfahrt. Das heisst: Calais, Dunkerque, Lille; Belgien: Namur, Bastogne (heftiger Regen), Martelange; Luxembourg: Arlon, Luxembourg, Schwebsange.
Uebernachtung wieder Camping Port in Schwebsange an der Mosel (abends heftiges Gewitter)    E 9.-
   

28. Juli: Luxembourg, Frankreich, Freiburg i.B.

In Schengen tanken wir nochmals günstig. Dann nach Metz, Nancy, durch Maut-Tunnel nach Colmar (E 16.60), Ueberquerung des Rheins nach Deutschland und bis nach Freiburg i.B. Wir entschliessen uns, hier auf dem Wohnmobilstellplatz nochmals zu übernachten. Zu Fuss begeben wir uns in die Stadt und nehmen zuerst einen Apéro bei der Weinstube neben dem Münster, nachher geniessen wir ein gutes Nachtessen in einem Restaurant nebenan.

Beim Einnachten hören wir Musik vom Schloss her, wo das Schlossbergfest stattfindet, und wir verweilen noch einige Zeit dort. Müde, aber zufrieden kehren wir auf den Platz zurück.

29. Juli: Heimreise von Freiburg i.B.

Nach dem Frühstück wollen wir die Entsorgung durchführen. Das braucht seine Zeit, weil wir nicht die Einzigen mit dieser Absicht sind. Dazu kommt, dass es immer so Spezialisten gibt, die ihr Fahrzeug so hinstellen, dass niemand dazufahren kann.. Dabei hätte es genügend Platz zum gleichzeitigen Entsorgen von mehreren Fahrzeugen. Zudem müssen sie meistens noch umständlich ihre Sachen (Schläuche, Schlüssel, Ablasshahnen usw.) suchen. Aber wir haben ja Zeit.
Deshalb nehmen wir für die Rückfahrt die Route quer durch den Hochschwarzwald und kommen beim Nordic-Center in Notschrei vorbei. Nachher nach Todtnau und Schönau. Bei Bad Säckingen überqueren wir die Grenze zur Schweiz und kommen bald wohlbehalten zuhause an.


Auf dieser Reise verbringen wir 31 Nächte in unserem WoMo und legen 3'860 Km zurück.

 

 

 

 

 

 

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