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Ostseekreuzfahrt mit der Costa Pacifica vom 8. bis 20. Juli 2014





















Von Kiel bis Kiel












8.Juli 2014: Nach Kiel

Am Vortag, vor der Einschiffung in Kiel auf die Costa Pacifica, starten wir unsere Reise.
Zuerst fliegen wir von Zürich nach Hamburg, und von dort fahren wir mit einem Bus nach Kiel.
Dort angelangt, suchen wir das Hotel Flämischer Hof, wo wir ein Zimmer reserviert haben. Bald finden wir es und können ein neu renoviertes Zimmer beziehen.

Gegen Abend spazieren wir der Kieler Förde (Meeresbucht) entlang und geniessen auf der Terrasse eines Restaurants eine feine Fischmahlzeit.

Es ist übrigens der Abend, an dem die Deutsche Fussball-Nationalmannschaft 7:1 gegen Brasilien gewinnt. Die Strassen sind ziemlich ausgestorben, aber nach Matchende fahren einige Autos hupend durch die Strassen. Es stört uns nicht weiter.





 

 



Nach dem Frühstück im Hotel stellen wir das Gepäck ein und haben noch einige Zeit,
die Kieler Innenstadt zu besuchen.

Es ist sehr warm, und deshalb kaufen wir in einem Kaufhaus noch ein paar leichtere Kleidungsstücke.
Nach dem Mittag holen wir die Koffern ab und gehen um ca. 14.00 Uhr vom Hotel zu Fuss zum nahem Hafen.

Hier sehen wir zum ersten Mal unser Schiff, die Costa Pacifica. Es liegt am Pier, und wir können gleich die Koffern zur Einschiffung abgeben und uns in die Empfangshalle zum Check-In begeben. Wir müssen nicht lange anstehen, erhalten unsere Bordkarte, und bald darauf laufen wir dem Gangway entlang zum Schiff.
Hier entsteht ein Stau, weil das obligate Einschiffungsfoto mit Steuerrad und weiteren Dekorationen geknippst wird.
Dieses kaufen wir nicht, da es zu teuer ist (20 Euro) !

Vor dem Eintritt an Bord wird vom Sicherheitspersonal von jeder Person ein Portraitfoto gemacht. Für die Sicherheit ist übrigens indisches Personal zuständig, das immer sehr freundlich ist. Da unsere Koffern noch nicht in der Kabine sind, unternehmen wir vorerst eine Erkundigungstour durch das grosse Schiff.



 


 


 


 

Später sind die Koffern in der Kabine, und wir können unsere Sachen einräumen. Wir haben eine Kabine mit Balkon vorne auf Deck 7.

Vor dem Nachtessen, welches für uns in der 1. Sitzung angesetzt ist, geniessen wir an einer Bar einen Apéro, wobei wir zum ersten mal
unserer All-Inklusive Getränkekarte einsetzen.
Im Ess-Saal werden wir an einen 8er-Tisch geführt, wo zwei weitere Paare anwesend sind.
Wir machen uns bekannt und verbringen dann während der ganzen Kreuzfahrt eine nette und interessante Zeit zusammen an diesem Tisch.
Am nächsten Abend gesellt sich noch eine Oma mit ihrer Enkelin zu uns.

Nach dem Nachtessen besuchen wir die verschiedenen Unterhaltungsangebote und bleiben in der grossen Lounge mit der Tanzmusik sitzen. Dort lernen wir eine nette Bedienung aus Brasilien kennen, die uns während der ganzen Kreuzfahrt immer wieder begegnet, und mit der wir uns auch sehr gut und nett auf englisch unterhalten können.









Nach dem Aufstehen sehen wir, dass das Schiff in der Bucht vor Rönne, dem Hauptort der Insel Bornholm, vor Anker liegt. Bornholm gehört zu Dänemark und ist dessen östlichste Insel.

Für das Frühstück suchen wir das grosse Selbstbedienungs-Restaurant auf. Hier bemerken wir erstmals, dass das Schiff ausgebucht ist. Es sind zwar viele Buffets geöffnet, doch muss man anstehen und sich mit dem Frühstücksteller in der Hand durch die Leute schlängeln und sich einen Platz an einem Tisch suchen.
Es geht etwas hektisch zu und her. Vor allem bemerkt man jetzt, dass auch Italiener auf dem Schiff sind, die durch ihre Akustik auffallen. Da sie unbedingt immer alle mit der ganzen Familie zusammen sitzen wollen, suchen sie einen entsprechenden Platz und rufen, wenn sie fündig geworden sind, die anderen zusammen.
Zum Glück sind wir nur zu zweit und finden immer Platz.

Um an Land zu gelangen, findet hier die Ausschiffung per Tenderboot statt. Damit dies geordnet abläuft, muss man im grossen Theater anstehen und an einer Ausgabestelle eine Nummer abholen. Wenn dann diese Nummer aufgerufen wird, kann man sich zum Ausgang und auf das Boot begeben.
Wir sind etwas spät dran. Die ersten holten wahrscheinlich ihre Nummern schon vor dem Frühstück ab. Bei der Ausgabe unserer Nummer wird uns erklärt, dass es noch eine gute Stunde dauere, bis wir an der Reihe seien. Nun gut, Rönne kennen wir von einem früheren Aufenthalt sehr gut, und es ist ja auch nicht sehr gross. Wir gehen deshalb in der Wartezeit an eine Bar und trinken noch ruhig einen Cappuccino.

Problemlos fahren wir später mit dem Boot an Land und spazieren durch die ruhigen Gassen in das Ortszentrum und zum Marktplatz.
Aussergewöhnlich sind die bunten Häuser mit den schönen Blumen davor. Wir besuchen einige Geschäfte, die Kirche und später noch den Strand. Es ist weiterhin schönes Wetter, deshalb ist der Strand gut besucht.

























  Am Nachmittag geht es ohne langes Anstehen mit dem Boot zurück auf das Schiff.

Anschliessend läuft das Abendprogramm immer ähnlich ab. Zuerst einen Apéro an einer Bar, nachher das Nachtessen (4-5-Gänge), darauf Besuch einer ca. halbstündigen Show im grossen Theater und nachher noch Verweilen bei Musik und Tanz in einer Lounge.
So wird es schnell einmal 23 Uhr oder noch später, dann muss man sich beeilen, um ins Bett und zu genügend Schlaf zu kommen.









Heute legt das Schiff im Hafen von Gydnia (Gdingen) an, der ca. 20 km von Gdansk (Danzig) entfernt liegt.
Danzig wollen wir uns nicht entgehen lassen, deshalb haben wir hier eine organisierte Stadttour gebucht.
Dazu wird ein ähnliches Prozedere durchgeführt wie am Vortag bei der Ausschiffung. Man erhält im grossen Theatersaal gegen Vorweisung des Tour-Tickets eine Busnummer, die aufgerufen wird, worauf man von Bord zum entsprechenden Bus geht. Das ganze funktioniert angesichts der grossen Passagierzahl erstaunlich reibungslos und gut.

Nach einer interessanten Fahrt, die Fremdenführerin erzählt dabei schon einiges über Land und Leute, erreichen wir das Zentrum von Danzig.
Zusammen mit vielen andern Touristen besichtigen wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Diese wurde nach den grossen Zerstörungen im Krieg und nach der anschliessenden kommunistischen Zeit wieder sehr schön aufgebaut. Die Häuser in den Gassen und entlang des Kanals sind sehr sehenswert und gut gepflegt.
















Wir besuchen auch einen Bernsteinladen mit Infos über die verschiedenen Bernsteine und erfahren, welches echte sind
und welche nicht.
Der Verkauf von Bernstein ist entlang der Ostseeküste sehr verbreitet.






Nach einiger Zeit zur freien Besichtigung geht es per Bus zurück zum Schiff. Dieser Ausflug lohnte sich sehr.

Zurück auf dem Schiff suchen wir am späteren Nachmittag das Buffet-Restaurant für einen Imbiss auf. Der Andrang ist recht gross, doch was da teilweise auf die Teller geladen wird, sieht gar nicht nur wie ein Imbiss aus.
Wir sparen den Hunger lieber für das Nachtessen auf; dieses Menü genügt uns vollauf. Das 'Abend-Programm' läuft wie gewohnt ab.









Wir erreichen Klaipeda, die grösste Hafenstadt von Litauen. Hier ist das Zentrum nicht weit vom Schiff entfernt, deshalb gehen wir nach dem Besuch des Frühstückbuffets zu Fuss los.
Das Wetter ist heute leicht regnerisch, aber trotzdem angenehm. Auch hier statten wir einem schönen Bernsteinladen einen Besuch ab, und Uli kauft sich einen einfachen Ring aus Bernstein.
Weiter besuchen wir einen Heimwerkermarkt und später auch einen Markt für Früchte, Gemüse und Blumen.

























Die Stadt ist nicht sehr touristisch und bietet eher wenig Sehenswürdigkeiten. Alles ist eine Spur einfacher, als andernorts.
Auch die Gebäude sind nicht so gut unterhalten wie zum Beispiel in Danzig.
Dafür erhält man einen guten Eindruck, wie die Leute hier leben.
Es ist Samstag, und man sieht, wie die Leute Ausflüge per Schiff zu der 'Kurischen Nehrung' unternehmen. Dies ist ein ca. 100 Km langer, schmaler Landstreifen vor der Küste, bestehend aus schönen Sandstränden und Wanderdünen.













In der Stadt werden Hochzeiten oder Taufen von Kindern gefeiert . Für Erinnerungsfotos posieren die Festgesellschaften auch vor der Costa Pacifica. Die jungen Frauen sind herausgeputzt und tragen Mini, wie bei uns vor 20 Jahren.









Nach dem Erwachen sehen wir vom Balkon aus, dass das Schiff vor einer grossen Brücke über den Fluss Daugava angelegt hat. Das Zentrum von Riga, der Hauptstadt von Lettland, ist nicht weit entfernt.

Nach dem Aufstehen stärken wir uns wieder beim Frühstücksbuffet, haben wir uns inzwischen doch an die etwas speziellen Umstände gewöhnt.

Wieder marschieren wir zu Fuss los und erreichen nach ca. 20 Minuten das Zentrum. Auch diese Stadt ist sehr schön aufgebaut und die Häuser gut unterhalten, wenigstens im Zentrum.
Heute ist Sonntag, und deshalb ist es in den Gassen am Vormittag noch eher ruhig. Wie wir bemerken, findet hier ein Chortreffen statt. Wir sehen mehrere Gruppen, auch solche aus China, die in der Stadt weilen. Ein Chor singt beim Freiheitsdenkmal.
Was auffällt, sind die vielen hübschen Strassenrestaurants, und wir kehren während unseres Aufenthalts auch in zwei davon ein.














 










Mit einem Strassenzügli unternehmen wir eine Besichtigungstour durch die Stadt.
Bei einem Stopp versucht eine italienisch sprechende Familie vom Fahrer, den Einstiegspunkt für diese Tour herauszufinden. Dies klappt aus sprachlichen Gründen nicht, und Uli erbarmt sich ihrer und erklärt ihnen auf italienisch, wo sie zusteigen können. Hoch erfreut ziehen sie von dannen.
Sie sind auch Passagiere von der Costa. Immer, wenn wir sie später antreffen, flippen sie fast aus und begrüssen Uli herzlich, die 'bessere Hälfte' daneben wird dabei nicht beachtet.



 












 
 
 
 







Zurück auf dem Schiff, blicken wir nochmals Richtung Stadt, beobachten die letzten Passagiere beim Einsteigen

 und verfolgen die Ausfahrt auf das offene Meer.







 







Heute wird ein besonderes Abendprogramm geboten. An der Fussball-WM findet der Final zwischen Deutschland und Argentinien statt.
Dieser wird ab 22.00 Uhr im grossen Theater und auch auf dem Lido-Deck beim grossen Pool direkt auf Grossleinwand übertragen.
Beim Pool wird eine Bestuhlung eingerichtet, auf der einige hundert Personen Platz finden. Beim Anpfiff sind diese gut besetzt, und die Stimmung ist dank zahlreicher deutscher Fans schon hoch. Erst recht, als Deutschland ein Tor erzielt und am Schluss das Spiel gewinnt. Es ist ein besonderes Ereignis, mitten auf dem Meer dieses Spiel zu verfolgen. 









In Tallinn kommen wir etwas später an, was uns erlaubt, die Einfahrt in den Hafen von der Brücke aus zu verfolgen.

Zuerst sieht man nur Nebel, allmählich tauchen aus dem Nebel Konturen auf, und man erkennt ein anderes Kreuzfahrtschiff am Kai. Es ist ein Schiff von Aida. Auch Teile von der Stadt kommen nun zum Vorschein.
Alles sieht sehr eindrücklich und speziell aus.





















Wieder geht es zu Fuss Richtung Zentrum von Tallinn, das die Hauptstadt von Estland ist.




















Noch beim Hafen ist ein hübscher Souvenirmarkt mit grossem Angebot aufgebaut. Diesen kann man auch bei der Rückkehr zum Schiff noch besuchen.
Im Gegensatz zu den früher besuchten Orten ist Tallinn hügeliger angelegt mit engen, idyllischen Gassen.













In einem hübschen Hofrestaurant geniessen wir eine Tasse feine heisse Schokolade.
Alle Häuser und Gebäude sind auch gut unterhalten, eher rustikal. Der grosse Marktplatz ist umringt von schönen Häusern; es existiert auch eine gut erhaltene Stadtmauer.













Wir marschieren zum Domberg hinauf, wo wir die eindrucksvolle russisch-orthodoxe Alexander-Lewski-Kathedrale besichtigen. Zuoberst  auf dem Hügel steht auch der imposante Tallinn Dom, von wo aus man einen schönen Blick über die Stadt und zum Hafen erhält.













Die Stadt ist sehr touristisch, gut besucht, aber trotzdem erleben wir einen angenehmen Aufenthalt.
Uns gefällt es hier sehr gut .
Leider geht es doch wieder zurück zum Schiff, doch immerhin verbrachten wir einige schöne Stunden in Tallinn.





 


 




                               
                                                         Unterwegs nach St. Petersburg  begleitet der Vollmond unser Schiff.










Für die nächsten zwei Tage ist St. Petersburg angesagt.

Die Costa Pacifica legt am Morgen im neuerstellten Kreuzfahrthafen an, der sich weit ausserhalb der Stadt befindet.
In einiger Entfernung erkennt man grosse Wohnblocks von einem Aussenquartier. Dazwischen ist Niemandsland.
Wenn man kein Visum hat, was bei uns der Fall ist, kann man nur mit einer organisierten Tour an Land gehen.
Für den 1. Tag haben wir deshalb eine Tour mit dem Bus zum Petershof gebucht.

Um zum Bus zu gelangen, muss man zuerst die Passkontrolle passieren. Diese findet am Kai in einer grossen Halle mit einer langen Reihe von Kontroll-Häuschen statt. Wir stellen uns in einer Kolonne vor einem dieser Boxen an. Wenn man zuvorderst ist und das Licht grün aufleuchtet, kann man an den Schalter vortreten. Man wird dann für 2 - 3 Minuten eingehend gemustert, dazu dienen auch Spiegel an der Rückwand. Wird man als Besucher von Russland als würdig befunden, wird der Pass wortlos zurückgeschoben, und man darf Russland organisiert besuchen.

Vor dem Gebäude sind die Busse aufgereiht, und wir besteigen den uns zugeteilten.
Der Fremdenführer ist ein pensionierter Deutschlehrer, und wir erfahren viel Interessantes über das Leben in St. Petersburg.
Er äussert sich auch kritisch. (Der Fahrer versteht wohl kein Deutsch).













Enttäuschend ist, dass viele der berühmten Kanäle zugunsten von Strassen zugeschüttet wurden.
Es herrscht auch immer viel Verkehr und Staus sowie aufgrund fehlender Abgasnormen eine schlechte Luft.













Nach ca. einstündiger Fahrt erreichen wir den Petershof, der etwas ausserhalb der Stadt liegt. Wir werden durch einige prunkvolle Räume geschleust und besichtigen nachher noch die imposante Gartenanlage. Diese ist mit vielen Springbrunnen, Wasserspielen und Teichen ausgestattet. Das dazu benötigte Wasser wird von höher liegenden Bassins hergeleitet. Wenn diese am späteren Nachmittag leer sind, versiegen auch die Wasserspiele.












Alle Statuen und Figuren sind mit einer entsprechenden Farbe angestrichen und glänzen goldig.
Es ist eine eindrückliche Anlage in einem riesigen Park.




































Der Besucherandrang ist sehr hoch, denn nicht nur Touristen sind da, sondern auch Russen, die durch den Park spazieren, um frische Luft zu schnappen.













Auf der Rückfahrt wird noch ein Stopp bei einem Souvenirladen eingelegt. Natürlich werden hauptsächlich Babuschkas, die ineinander schachtelbare Puppen, verkauft. Man bezahlt in Euros, und die Preise sind eher hoch.










Heute steht die Tour zum Katharinenpalast und eine Flusskreuzfahrt auf der Neva im Programm.
Zuerst wieder durch die Passkontrolle, Uli hat gleich zweimal das Pech, vor einem Schalter anzustehen, wo die Diensthabenden gleich dann, als sie an der Reihe war, eine Pause einlegten. Deshalb bekam sie kein grünes Licht und musste an einer andern Stelle anstehen.

Heute ist eine Frau unsere Fremdenführerin, sehr kompetent. Wir sind die Gruppe mit der Nummer 42 (Siehe Bild weiter unten)
Die Fahrt zum Katharinenpalast ist etwas weniger weit, und wir erreichen durch ein Tor den Palast. Dieser sieht auch von aussen sehr imposant aus.














Trotzdem wir früh dran sind, müssen wir beim Eingang anstehen, wobei der Eintritt von grimmig dreinblickenden Aufseherinnen geregelt wird.

So werden wir durch die Räume geführt und erhalten von unserer Guide ausführliche Informationen, für was diese Räume gebraucht wurden und wie darin gelebt wurde.
Als Höhepunkt erreichen wir das berühmte Bernsteinzimmer, das schon sehr eindrücklich und speziell ist. Leider ist hier das Fotografieren verboten.













Nach dem Verlassen des Palastes fährt der Bus zurück in die Stadt.
Bei diesem Ausflug ist ein Mittags-Lunch inbegriffen. Dieser findet in einem ehemaligen Theater statt, wo wir eng an langen Tischen sitzen. Als Getränke gibt es Sekt, Wodka und Wasser, alles wird auf einmal in die Gläser gefüllt. Das Essen ist so-la-la, immerhin gibt es als Vorspeise etwas Kaviar. Alles läuft etwas hektisch ab, wir haben nicht viel Zeit zum Verweilen.
Nach dem Essen, im Zentrum, beim grossen Platz vor der Eremitage, erhalten wir ca. 20 Min. Zeit, um uns frei zu bewegen.













Anschliessend gehen wir zu Fuss zum Fluss Neva, um die vorgesehene Bootsfahrt auf der Neva zu beginnen.
Das Boot kreuzt für zwei Stunden den Fluss auf und ab, und wir erhalten Auskunft über die zahlreichen Paläste und Gebäude, die entlang des Ufers zu sehen sind. Auch auf dem Fluss herrscht reger Verkehr von Ausflugs- und Linienbooten.



































Nach diesem Bootsausflug geht es zurück zur Costa Pacifica.










Nun sind wir in Helsinki angekommen. Leider ist der Aufenthalt kurz, von 08.00 Uhr bis 14.00 Uhr. Schade, etwas weniger St. Petersburg und etwas mehr Helsinki hätte uns besser gepasst.

Das Schiff hat ausserhalb des Zentrums angelegt. Es wird von Costa ein Schuttelbus angeboten, jedoch wie üblich völlig überteuert. Bei der Tourist-Info gleich am Hafen erfahren wir, dass eine Tramhaltestelle nicht weit entfernt ist.
Bald sind wir dort und gelangen mit dem Tram durch einmaliges Umsteigen zum Marktplatz beim alten Hafen. Wir schlendern über den Markt und stärken uns bei einem Imbissstand.












Wir besuchen danach den Dom und spazieren anschliessend durch die Einkaufstrassen.
Wir beschliessen, den Weg zurück zum Schiff zu Fuss zurückzulegen und machen noch einen Zwischenstopp zum Besuch einer typisch finnischen Markthalle. Davor findet ein Trödlermarkt statt, wo wir ein paar Kristallgläser kaufen, die zu denjenigen passen, die wir schon zu Hause haben.












Pünktlich gelangen wir zum Schiff zurück.
Anschliessend geniessen wir bei schönem und warmen Wetter die Ausfahrt von Helsinki auf Deck. Viele der Passagiere sind im Badekleid und sonnen sich.


       
      Stimmungsvolle Bilder am Abend, unterwegs Richtung Stockholm.





















Heute machen wir früh Tagwache, denn wir wollen die Fahrt des Schiffes durch die Schären-Inseln vor Stockholm nicht verpassen. Es ist 6 Uhr, und als wir vom Balkon blicken, sehen wir eine Anlegestelle mit der typischen gelben Fähre davor. Bei dieser Stelle sind wir mit unserem Camper auch schon gestanden und auf die Fähre gefahren.
Es ist wunderschönes Wetter, mit klarer Sicht und blauem Himmel.




Das Schiff fährt langsam, denn es zirkuliert zwischen den vielen Inseln durch, ein herrlicher Anblick.









Um ca. 8 Uhr legt die Costa etwas ausserhalb der Stadt an.
An Land gekommen, besuchen wir wieder zuerst die Tourist-Info gleich am Hafen.
Hier können wir eine Tageskarte für OeV kaufen und laufen danach zu einer in der Nähe liegenden Busstation.
Mit dem nächsten Bus lassen wir uns in die Stadt transportieren.

Dort spazieren wir dem Wasser und den Booten entlang bis zu der Insel Langholmen.




















Auf der Insel Langholmen befindet sich ein Wohnmobil-Stellplatz, auf dem wir uns auch schon aufhielten, ein zu einem Hotel umfunktionierten Gefängnis und ein kleiner wunderschöner Strand.


















Mit der U-Bahn fahren wir zurück in das Zentrum. Wir besuchen die Altstadt, wo schon viele Leute unterwegs sind.
Gegen Mittag suchen wir den Schlosshof auf, um die Wachablösung zu verfolgen.
Eine Militärmusik in ganz alter Uniform spielt rassig, ABBA-Songs werden  vorgetragen. Es ist ein eindrucksvolles Schauspiel, das da den vielen Zuschauern gratis geboten wird.













Auch der Insel Skepsholmen, die wir von früheren Aufenthalten kennen, statten wir einen Besuch ab. Diese befindet sich gegenüber des Königspalastes. Zwischendurch stärken wir uns in einem Restaurant in einem Park.













Wieder mit dem Bus gelangen wir zurück zum Schiff. Nach dem Ablegen vom Hafen, kreuzen wir wieder durch die Schären-Inseln hinaus auf das offene Meer.





















Dies ist der einzige Tag auf dieser Kreuzfahrt  an dem kein Landgang stattfindet.
Man kann etwas länger ausschlafen und die Einrichtungen des Schiffes mal ruhig geniessen. Es ist auch das einzige Mal, an dem ich in den Pool steige.













Daneben halten wir ab und zu einen Schwatz ab, mit Leuten, die wir inzwischen kennengelernt haben. Wir geniessen unser letztes Nachtessen an Bord.














Am Abend müssen wir noch die Koffern packen und bis spätestens 1 Uhr nachts vor die Kabine stellen, denn diese werden in der Nacht eingesammelt und für den Transport vom Schiff bereitgestellt. Für die Nacht bleibt noch ein Handgepäck und was wichtig ist, die Kleider für den nächsten Tag!















Um 8 Uhr legt die Costa Pacifica in Kiel an. Zum geordneten Ablauf der Ausschiffung haben wir farbige Etiketten erhalten. Nach Räumung der Kabine müssen wir in einer Lounge auf den Aufruf der entsprechenden Farbe warten. Kurz nach 10 Uhr erfolgt der Aufruf, und wir gehen vom Schiff.
In der grossen Halle davor sind unsere Koffern nach den Farben sortiert aufgestellt. Bald finden wir unsere und besteigen einen der wartenden Busse, der uns zum Flughafen Hamburg führt.
Dort führen wir das Check-In für den Flug durch, geben das Gepäck auf und verbringen die Wartezeit bis zum Abflug in netter Gesellschaft in einem Restaurant.

Der Flug nach Zürich verläuft problemlos, ebenso die anschliessende Bahnfahrt nach Bern.
Kurz vor einem Gewitterregen erreichen wir unser Zuhause.
Damit findet eine abwechslungsreiche und schöne Reise ein gutes Ende.



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