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Kanada 2003 : Rocky Mountains und Prärie

Nun endlich der Bericht von unserer Reise 2003 nach Kanada (damit auch wir uns wieder daran erinnern können).

Auf dieser Reise flogen wir nach Calgary, von dort mit Mietauto zuerst nach Fernie (südl. Alberta) und von dort nach Regina (Saskatchewan).
Anschliessend mit einem Camper-Van von Calgary durch die Rocky Mountains mit Besuch von Jasper, Banff und Lake Luise. Die Reise dauerte vom 22. Juli bis 18. August 2003.

Am Mittag startete unser Flug von Zürich nach Frankfurt und von dort Nonstop nach Calgary. Müde vom langen Flug, aber zufrieden, kamen wir Abends dort an und liessen uns vom Hotel-Bus ins Ramada Downtown fahren.

Am nächsten Morgen stiegen wir wieder in den Bus zum Flughafen, um unser Mietauto abzuholen
Damit fuhren wir südwärts auf dem Highway Nr. 2 Richtung Fernie (Alberta).

Wir hielten in Claresholm, besuchten einen Western Shop und stoppten auf dem Crowsnest Pass, wo man noch die Spuren des grossen Felssturzes 'Frank Slide' sieht.

Nachmittags kamen wir dann in Fernie an. Dort trafen wir Joan und Greg Hutchinson, mit ihnen zusammen durften wir die folgenden Tage verbringen. Wir kennen die beiden seit ihrem Aufenthalt in der Schweiz und von Gregs Arbeit beim gleichen Arbeitgeber wie Hansjörg.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit ihnen nach Island Lake am Fuße des Lizard Range (Berge) und mieteten zwei Kanus.
Wir haben sogar ein Rennen rund um die kleine Insel im See veranstaltet!
















Die Landschaft war so schön - man konnte es kaum glauben - es war dort genau wie in einem Film!


Zum Mittagessen gab es eine feine Suppe in der dortigen Lodge.








Am Nachmittag gingen wir schwimmen in einem anderen See Richtung Grenze zu USA, da war das Wasser ziemlich warm.
Abends genossen wir ein feines Essen in einem netten Restaurant außerhalb Fernie am Fluss. Dort zeigte Greg uns den 'ghostrider' - ein Schatten in Form eines Reiters an einem Berg, diesen sieht man nur zu bestimmten Zeiten.

Freitag Morgen rochen wir etwas Rauch. Nach ein paar Erkundigungen erfuhren wir, dass ein Waldbrand etwa 1 Stunde entfernt ausgebrochen war - aber der Rauch wurde so dick, dass wir nicht einmal die Berge sehen konnten. Deshalb entschieden wir uns, einen Tag früher nach Regina, wo Joan und Greg wohnen, zu fahren.

Später erfahren wir, dass im Sommer 2003 aufgrund der grossen Trockenheit und des warmen Wetters in Kanadas Westen aussergewöhnlich viele Waldbrände ausbrachen und sogar gewisse Strassen gesperrt werden mussten. Es war der Sommer, der auch in der Schweiz eine Hitzewelle brachte.

Zurück zu unserer Reise; wir verliessen also Fernie und ostwärts wieder über den Crownsnest Pass. Dort besuchten wir die Ausstellung über den 'Frank Slide', wo im Jahr 1903 82 Millionen Tonnen Kalkstein abstürzte vom Gipfel des Turtle Mountain - sehr beeindruckend.

Wir haben auch noch einen Zwischenstopp in Fort Macleod gemacht, (wo wir schon 1974 waren) und nahmen den Highway ostwärts durch die Prärie.















Das war wirklich unglaublich für uns, diese Weite und wie flach nun die Landschaft wurde. Für Stunden fährt man geradeaus und das ermüdet mit der Zeit.
So waren wir froh, als wir Medicine Hat erreichten, wo wir in einem Motel übernachten wollten. Wir fanden ein nettes italienisches Restaurant und waren die ersten Gäste dort.

Nach dem Abendessen besuchten wir ein großes Ereignis - eine Stampede. Wir konnten in die Arena gehen und waren gerade noch rechtzeitig, um die letzten Reiter auf Bullen (Bull Riders) zu sehen. Ich konnte meinen Augen kaum trauen - es war ein echtes Ereignis für mich. Zum Schluss wurde noch ein schönes Feuerwerk gezündet.


Am nächsten Tag, auf der Weiterfahrt, besuchten wir die Great Sand Hills in der Nähe von Leader - man stelle sich hohe Sandhügel in der Mitte der großen Prärie vor!


Nachher waren wir froh, einen Drink in einer Bar in Zepter zu haben.






Am Nachmittag sahen wir auf einmal am Horizont einige höhere Gebäude. Diese gehörten zu der Stadt Regina, und es waren immer noch ca. 30 Km zurückzulegen, bis wir dort waren.

Joan und Greg wohnen etwas ausserhalb von Regina. Wir liebten den Aufenhalt in ihrem Haus, das feine Essen, die gute Laune, und auch die Abende, da spielten wir "Jass" (Schweizer Kartenspiel) zusammen.


Am Sonntagmorgen verwöhnte uns Joan mit einem unvergesslichen Brunch mit Pfannkuchen. Wir genossen unser Frühstück jeden Tag auf der Terrasse, und Greg hat uns auch ein selbst gebackenes Brot serviert.




Sonntagnachmittag fuhren wir in die Stadt Regina an den Wascana Lake, wo die Buffalo Tage stattfanden. Wir hatten viel Spaß trotz der Hitze.



Montag, Joan musste wieder arbeiten, aber neverless, Greg übernahm uns.

Wir fuhren nach Fort Qu'Appelle, um Ken und Marge (Gregs Eltern) zu besuchen. Hatten ein feines Mittag- und Abendessen auch mit Lachs und das Gemüse aus dem eigenen Garten.

Am Nachmittag nahmen sie uns mit dem Motorboot auf den See, wo wir vom Boot aus schwimmen konnten. Hansjörg durfte auch das Boot fahren.
















Danach fuhren sie uns zu Don und Cristel (Gregs Onkel), der uns seine Farm zeigte.
Er erklärt uns auch den Weizenanbau, es war sehr interessant. Es war einfach ungewöhnlich für uns, einen Bauernhof ohne Tiere zu sehen, sie haben nicht einmal einen Hund oder Katzen.


Greg nahm uns auch zweimal mit zu seinem Golfplatz (in und um Regina gibt es 22 davon). Dort zeigte er uns, wie man Golf spielt. Er war so ein guter Lehrer, dass wir mit der Zeit den Ball doch trafen und ca. 80 Meter schlagen konnten, aber es ist schwieriger, als es aussieht. Wir haben auch das Putting geübt mit einem kleinen Wettbewerb, der ganz lustig war.















Er führte uns auch nach Downtown Regina, wo wir mit dem Lift auf das höchste Gebäude (ca. 80 m) fuhren, um einen Blick über die Prärie zu werfen.
Hansjörg kaufte im Einkaufszentrum zwei Sonnenbrillen (Aktion!) - er verlor bereits seine eigene.


Greg brachte uns zum Zentrum der berühmten kanadischen Royal Mountain Police (CRMP). Wir besuchten zuerst das Museum, was sehr faszinierend war. Die CRMP hat in Regina das Ausbildungszentrum für ganz Kanada.


Am Abend schloss sich Claire (Joan's Mutter) uns an, und wir alle wohnten der Sunset-Zeremonie (Abtreten) der CRMP bei.

Anschliessen suchten wir ein urchiges Restaurant zum Abendessen auf.
 








            Am nächsten Tag verabschiedeten wir uns von Joan und Greg, wir waren traurig zu gehen.



Irgendwie fanden wir unseren Weg zum Transkanada Highway und fuhren wieder Richtung Westen, wo wir nochmals in Medicine Hat stoppten.

Da es sehr heiß war, beschlossen wir, weiter bis nach Brooks zu fahren. Dort übernachteten wir in einem Motel.

Am nächsten Morgen hatten wir zum Frühstück "A Short Stack" (drei Pfannkuchen). Beim 'Long Stack' befinden sich einige mehr auf dem Teller, die meisten Kanadier genehmigen sich diese.



Wir hatten an diesem Tag genug Zeit, um nach Calgary zu gelangen. Deshalb nahmen wir die Straße nach Drumheller, um die Hoo Doos sehen. Dort sieht die Landschaft aus wie ein Hintergrund für einen Film.








Dann erreichten wir wieder die Provinz Alberta.








Wir kamen gut in Calgary an, wieder in das gleiche Hotel und erhielten ein Zimmer mit 'upgrade', immerhin mit direktem Zugang zum Außenpool (das mitten in der Stadt, ca. im 5. Stock liegt).

Zum Glück konnten wir unser Mietauto in der Stadt zurückbringen und verbanden dies mit einem schönen Spaziergang und anschliessendem Schwimmen im Pool.

Am nächsten Morgen nahmen wir bei Westcoast Mountain Campers "unser" Van entgegen und benutzten gleich die Einkaufsmöglichkeiten der Nähe, um uns mit Vorräten einzudecken (inkl. Besuch Liquor Store).














Dann fuhren wir zum Calgary-Olympiapark und warfen einen Blick auf die Sprungschanzen. Es war viel los, da es ein langes Wochenende (Heritage Day am Montag) war.


Anschliessend folgten wir der Straße 22 nach Norden bis Elkton. Von dort aus fuhren wir nach Sundre, Caroline, dann zu Rocky Mountain House.






Dort besuchten wir die National Historic Site. In diesem Freiluft-Museum wird die Geschichte und  die Schwierigkeiten der ersten Siedler erzählt, die hier lebten und arbeiteten. Auch die Entstehung der Handelsposten der Hudson Bay Co wird dargestellt
Wir machten einen Spaziergang rund um den Ort entlang des Saskatchewan Rivers, wo an verschiedenen Stellen die Geschichte erzählt wird.




Von Rocky Mountain House wählten wir die Straße 11 nach Westen, genannt David Thomson Highway. Diese Strecke ist unglaublich schön, und es hat wenig Verkehr. In Nordegg besuchten wir das Museum über den Kohlengrubenbau. Wir trafen einen Ranger aus R.M.H., der gab uns viele Tipps, wohin man geht kann.

Wir fanden einen sehr schönen Campingplatz am Fish Lake, hatten einen schönen Stellplatz und konnten - leider zum ersten und letzten Mal - unser eigenes Feuer entfachen.


Am nächsten Morgen wanderten wir um den See und sahen sogar einen Adler. Die Landschaft ist wunderschön.
















Weiter ging es auf dem David Thompson Highway, und von dort aus unternahmen wir auch eine Wanderung zu den Siffleur River Falls.

Später trafen wir einige Reiter, die sich zum Aufbruch eines 7 Tage-Trecking in die Wildnis bereit machten, jeder jeweils mit 3 Pferden.




Ausruhen im Van.










Später fuhren wir entlang des Abraham Lake und des North
Saskatchewan Rivers.
















           Plötzlich entdeckten wir zwei junge Grizzlies am Waldrand, die dort Beeren und anderes frassen.
           Aus dem sicheren Van heraus beobachteten wir sie eine Weile.


Bei Saskatchewan River Crossing gelangten wir in den Banff National Park und fuhren auf dem Glacier Highway nach Norden.
So kamen wir bald in den Jasper National-Park. Dort besichtigten wir die Athabasca Falls.





Bei Erreichen von Jasper erlebten wir ein Gewitter, das nur etwa 30 Minuten dauerte. Dort übernachteten wir auf dem grossen Camping am Ortsrand.


Nach dem Besuch von Jasper brachen wir auf für die Rückfahrt Richtung Süden.
Wir besuchten die Sunwapta Falls, das Columbia Icefields Center (sehr interessant) und unternahmen die Parker Ride-Wanderung, wo wir zum North Saskatchewan River hinunter sahen.


Die Aussicht war sehr spektakulär, und wir konnten auch ein paar Murmeltiere beobachten.



Nun gelangten wir wieder in den Banff National Park. Kurz nach Saskatchewan River Crossing fanden wir Platz auf einem sehr schönen Camp-Ground am Waterfowl Lake.

Von dort aus unternahmen wir eine schöne Wanderung zum Cepher-See, mit schöner Sicht auf den Berg und Gletscher.

















Bei der Weiterfahrt stoppten wir beim Aussichtpunkt für den Peytoe Lake mit seiner speziellen Farbe, dann den Bow Lake und erreichten Lake Louise.

Hier machte sich wieder starker Rauch bemerkbar, und wir informierten uns im Tourist-Center, wie die Lage ist.


Aufgrund dieser Informationen fuhren wir weiter nach Banff, wo man wieder normal atmen konnte.
Ein großer Camp-Ground war geschlossen, weil die Bären dort gerade am Fressen der reifen Beeren waren.
So suchten wir einen andern CG auf, dieser war recht groß, trotzdem sahen wir viele Erdhörnchen. Am Abend hörten wir einen sehr interessanten Vortrag über Grizzlies und wir lernten eine Menge über diese Bären. Interessant ist, dass Grizzlies nur etwa 6 bis 8 Jungen in ihrem ganzen Leben haben, oder dass die Jungen geboren werden, wenn die Grizzly-Mutter noch in ihrem Winterschlaf ist ?


Von Banff kehrten wir zurück nach Lake Louis und fuhren diesmal durch das schöne Bow Valley.




Lake Louis war diesmal rauchfrei, und somit fuhren wir hoch zum bekannten See mit dem schönen Blick zu den Bergen.
Solch eine Menge Touristen wie hier haben wir bisher nicht angetroffen !
Als wir das erste Mal da waren, im Oktober 1974, waren wir die einzigen!

Stolz sahen wir eine Statue zum Gedenken an die ersten Schweizer Bergführer, die das Gebiet vor mehr als 100 Jahren erschlossen haben.


Wir fuhren jetzt weiter westwärts zum Yoho N.P. und über den Kicking Horse Pass.

Bei dem Aussichtspunkt auf die Kehrtunnels der Eisenbahn wartete Hansjörg eine lange Zeit vergeblich auf einen Zug.
Zum Glück kam dann doch noch ein langer Zug den Berg hinauf gekrochen. Der Zug war so lang, dass die Lokomotiven oben schon aus dem 3. Tunnel herauskamen, wenn die hintersten Wagen erst unten im 1. Tunnel verschwanden.




Wir fuhren dann noch bis Golden weiter, dieser Ort ist auch viel größer, als wir es sahen letztes Mal besuchten (1974!).

Wieder bergwärts zurück sahen wir auf dem Fluss viele Boote, die sich für Riverrafting bereit machten. Alle Teilnehmer mit entsprechender Ausrüstung, Helm und Schutzanzug.


Wir fuhren an Lake Louis vorbei, wieder entlang des Bow Valley, wo wir uns auf einen kleinen CG für die Nacht niederliessen.


Auch hier hörten wir einen sehr interessanten Bericht über Bären im allgemeinen mit vielen Bildern, durchgeführt von Rangern des N.P. Banff. Sie lehrten die Touristen, wie sie sich verhalten sollten. Die wilden Tiere sollten den ihnen entsprechenden Lebensraum behalten können.

Bei der Weiterfahrt am nächsten Tag konnten wir auch ein paar Hirsche (nicht Elche) beobachten.

Dann kehrten wir wieder nach Banff zurück, dies ist mit 1384 m die höchstgelegene Stadt von Kanada.

Von Banff fuhren wir nach Süden bis Canmore und nach Kananaskis. Am Abend machten wir eine sehr schöne Wanderung entlang eines Flusses mit vielen Informationen über die ersten Menschen, die dort lebten.
Dazu sahen wir unsere erstes Moorhuhn und auch ein Berg-Kaninchen.

Auch wenn es im Sommer geschlossen ist, fuhren wir zu Kanaskis Skizentrum und sahen, dass es zu den Olympischen Spielen 1988 gehörte, wo sich die Schweizer Skifahrer ausgezeichnet schlugen. Wir sahen den berühmten Mount Allan und erinnerten uns, wie sie damals über den Chinook (Wind) in diesem Gebiet sprachen.


Am nächsten Morgen bemerkten wir wieder eine Wand von Rauch, die im Tal von Süden her daherkam.
So entschieden wir uns, wieder umzukehren und nach Norden zu fahren. Trotz der Mehr-Kilometer, die sich dadurch ergaben und die wir zusätzlich bezahlen mussten,  beschlossen wir, nochmals zum Camp Ground beim Waterfowl Lake zu fahren. Dieser hatte uns so gut gefallen, dass wir nochmals ein Wochende dort verbringen wollten.


Zum Glück fanden wir dort auf dem gut besetzten Platz ein Stellplatz fast am See, wo wir blieben.
Nochmals unternahmen wir mehrere Wanderungen, eine zum Circle Lake und eine andere noch einmal zum Chepher Lake.

Auf dem Camp Ground machten wir Bekanntschaft mit einem netten und freundlichen amerikanischen Ehepaar aus Reno. Sie waren 3 Monate unterwegs mit einem grossen Trailer, der jeden Komfort bietet.
Sie würden gerne mal nach Europa kommen (Die Eltern vom Mann wanderten von DE in die USA aus) und möchten ein Wohnmobil mieten. Wir konnten ihnen viele Fragen beantworten.



Am Sonntag fuhren wir ohne grösseren Zwischenhalt zurück nach Calgary und verbrachten unsere letzte Nacht im Van auf einem Camping am Stadtrand.
Wir fragten nach einem netten Restaurant, und man sagte uns, wir sollen zum Chestermere Landing gehen.
Was für eine Überraschung. Es ist am Ufer eines Sees gelegen, wir genossen ein sehr gutes Abendessen (zum letzten Mal Alberta Beef) auf der Terrasse. Am See befanden sich viele Leute, an diesem Wochenende wurde hier ein Fest mit vielen  Attraktionen durchgeführt.

Am nächsten Morgen packten wir unsere Sachen, reinigten unseren Van und fuhren zur Vermieter-Station. Nach der Uebergabe brachten sie uns zum Flughafen, wo wir bereits um 14.00 Uhr unser Gepäck einchecken konnten. Unser Flug sollte um 18.00 Uhr sein, aber er verspätete sich um 1 1/2 Stunde. Der Flug verlief gut, wir hatten ein rechtes Abendessen und konnte für einige Stunden schlafen.
In Frankfurt erreichten wir unseren Anschlussflug nach Zürich nur knapp, unser Gepäck jedoch nicht - wie wir dort feststellten. Es wurde dafür am nächsten Tag gegen Abend nach Hause gebracht - so mussten wir es wenigstens nicht tragen!

Somit ging eine schöne und gut verlaufene Reise zu Ende. 

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