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Mit dem Wohnmobil nach NORWEGEN und SCHWEDEN vom 19. Juni bis 24. Juli 2012


Als Höhepunkt haben wir die Fahrt entlang der norwegischen Westküste auf der Strasse RV17 zwischen Levanger und Bodö geplant.
 
                                                                                                                          

                                                                                                                 Siehe Karte rechts -->

 

 

19. Juni: Abfahrt in Bern bis Kitzingen am Main

Abfahrt gegen Mittag. Zuerst auf der Autobahn A1, dann auf Hauptstrassen Brugg, Koblenz,
dort über die Grenze nach

DEUTSCHLAND
.

Auf Bundesstrassen nach Waldshut und Donaueschingen, weiter auf Autobahn A81 bis vor Stuttgart.
Da meldet unser Navi einen Stau. Wir folgen der Umfahrungsempfehlung und treffen - wie nicht anders zu erwarten - auch hier auf stockenden Verkehr. Nach ca. 1 Std. Kriechfahrt geht es doch normal weiter, und wir fahren noch bis Kitzingen am Main. Ganzer Tag sehr heisses Wetter.

Kitzingen ist eine historische Weinhandelsstadt in Franken und liegt am Main, östlich Würzburg.
Wir übernachten auf dem grossen Stellplatz Kitzingen, direkt am Main gelegen.                € 7.--

29. Juni: Vom Main an die Elbe

Ganzer Tag Dauerregen und Nebel, welch ein Kontrast zum Vortag! Wir fahren auf der Autobahn A7 durch die Rhön, in Hessen bei Fulda vorbei, dann Kassel. Mittag auf Rastplatz Harz.
Weiter auf Bundesstrasse B3 nach Celle, Uelzen (Umfahrung) bis Hitzacker an der Elbe.
Verursacht durch die Elbe gab es hier immer wieder grosse Schäden durch Ueberschwemmungen. Um dies zu verhindern, wurden hier in den letzten Jahren grosse, massive Schutzbauten und Dämme errichtet.
Nelson hat im Jahr 1800 Hitzacker besucht, der übrigens auch der Geburtsort von Prinz Claus von Holland ist. Der offizielle Stellplatz wird gerade umgebaut. Vorübergehend gibt es einen provisorischen Platz, der gratis ist.


21. Juni: Von Deutschland nach Schweden

Es geht weiter entlang der reizvollen Elbuferstrasse und mit einer kleinen Fähre bei Darchau über die Elbe ins Gebiet der ehemaligen DDR.

Bei Neuhaus erreichen wir  Mecklenburg-Vorpommern.
Wieder mehr westwärts fahrend gelangen wir zum Lauenburgischen Schach (= See), bereits in Schleswig-Holstein.
In Ratzeburg fahren wir zur Entsorgung auf den Stellplatz, damit wir auf der Fähre leere Abwasser-Tanks haben.
Wir sehen den grosse Ratzeburger See.

Durch die Vororte von Kiel fahren wir weiter bis zum Fähranleger von Travemünde.
Dort suchen wir das grosse Hafengebäude mit den Buchungsschaltern auf.  Wir können problemlos die nächste Fähre, die Robin Hood, nach Trelleborg buchen, die um  16.45 Uhr abfährt. Wir bezahlen dafür € 118.80; für zusätzliche € 42.- leisten wir uns noch eine Tageskabine. Mit der Camping Key Europe (die Schwedische Campingkarte) erhalten wir 10% Rabatt.

Mit der Fähre nach SCHWEDEN

Um 01.00 Uhr kommen wir in Trelleborg an und fahren zur Uebernachtung gleich auf den dortigen Stellplatz.


22.Juni: Nordwärts durch Skane, Halland, Falkenberg, Ullared, bis nach Källsjö.

Nach dem Morgenessen geht es auf der eher monotonen E6 bei unfreundlichem Wetter nordwärts weiter. Da wir in Källsjö Freunde besuchen wollen, biegen wir bei Falkenburg landeinwärts ab in Richtung Ullared. Sofort wird die Landschaft lieblicher, und es tauchen die ersten Seen und Wälder auf.
Wir finden das schöne Haus von Fred und Elisabeth in Källsjö und werden von ihnen zu einem gemütlichen Nachtessen eingeladen.
Leider regnet es am Abend stark, und das heute stattfindende Midsommer-Fest fällt buchstäblich ins Wasser. Deshalb verbringen wir den Abend gemeinsam im Haus.

Wir uebernachten in unserem WoMo vor ihrem Haus

                           

 

 

 

 

 

 

23.Juni: Vormittag in Källsjö, dann weiter Richtung Norden

Wir geniessen ein ausgiebiges Frühstück, sogar mit selbstgebackenem Brot!
Es ist übrigens das erste in ihrer neuen Brotbackmaschine gebackene Brot und schmeckt vorzüglich.
Nachher spazieren wir zusammen durch Källsjö und zum schönen Badeplatz.
Vor der Weiterfahrt trinken wir noch im Haus Kaffee mit Imbiss.

Dann verabschieden wir uns. Es ist immer noch bewölkt, als wir gegen die Küste zu fahren.

Auf der Weiterfahrt am Nachmittag machen wir in Varberg einen Halt, wo nun doch die Sonne scheint. Hier bummeln viele Ausflügler durch den Ort und am Hafen. Alle schlecken Glacen.
Es geht weiter auf der E 6 bis nach Smögen.

Dort, beim Marina Newport, übernachten wir auf dem 'Ställplats Husbilar'. Dafür werden SEK 200 abkassiert, dazu noch SEK 20 für die Duschen. Diese sind aber, wie auch die WC's, sauber.
Am Hafen, gegenüber dem Stellplatz, ist viel los (Samstag), aber beim Stellplatz selber bleibt es ruhig.


24. Juni: Von Smögen bis Oslo

Auf der Weiterfahrt Richtung Norden erreichen wir Hamburgsund mit einem schönen, kleinen Hafen. Dort erledigen wir im ICA einen Grosseinkauf, ist doch das Preisniveau von Lebensmitteln hier in Schweden niedriger als in Norwegen.

Bei Tanum Strand besuchen wir "unser" ehemaliges Hotel                                      (hier verbrachten wir früher einige Tage mit unseren Kindern).
Der Ort ist leider enorm gewachsen, voll mit Ferienhäusern, Parkverboten und Touristen.

 

 

Nach Grebbestad gelangen wir wieder auf die E6 und kommen so zur Riksgränsen von Norwegen.

     NORWEGEN

Vor der Grenze gibt es noch einen Stau!  Es ist Sonntag, und es herrscht Rückreiseverkehr, zudem scheint es Kontrollen zu geben. Aber plötzlich löst sich der Stau auf, und wir fahren unter den grünen Ampeln hindurch in Norwegen ein.   

Nachher passieren wir zum ersten Mal eine der elektronischen Mautstellen, nur mit Kameras ohne Kassen. Dieser Abschnitt soll NOK 23.- kosten, und wir lesen später, dass den ausländischen Touristen eine Rechnung zugestellt wird.  (Wir erhielten jedoch bis April 2013 noch keine).

Via Moss gelangen wir nach Oslo (N.B. hier leben 10 % der Norweger! )
Mit dem Navi lassen wir uns zum Parkplatz Voksenkollen (= "wachsende Bergkuppe") oberhalb Holmenkollen lotsen. Man kann dort gratis übernachten und mit der Bahn bequem zur Stadt hinunter fahren.


25.Juni: Besuch von Holmenkollen und Oslo

Wir lösen Tageskarten für die Bahn zu NOK 75, resp. Nkr. 38 für Rentner.

Neben der Station ist ein "Barnehagen" = Kindergarten.
Bis der Zug kommt, beobachten wir das Treiben der Kinder, die von 2 jungen Männern betreut werden.


Die Fahrt vom Berg hinunter unterbrechen wir bei der Holmenkollen-Station. Wir laufen hoch, vorbei am grossen Hotel, zur imposanten Sprungschanze und besuchen dort das sehenswerte Skimuseum.

Als Senioren bezahlen wir dafür je NOK 90.
(Sprungschanze  = "Hopptorg")

 

 

 

 

Mit einem Schräglift kann man bis auf die Absprungplattform fahren, von dort schöne Aussicht auf den Oslo-Fjord.

 

 

 

 

 

 


 

 


 

 

 

 

 

Am Mittag regnet es, und wir fahren deshalb mit der Bahn wieder hoch zum WoMo und verpflegen uns dort.

 
 

Später nehmen wir wieder den Zug hinunter nach Oslo und bummeln durch die Einkaufsstrasse und zum Schloss.

 

Nachher zum Hafen, wo wir auf der Terrasse eines Restaurants eine nicht ganz billige, aber feine Pizza essen.

 

 

 


 




Ein grosser Teil des Hafengebiets wurde und wird noch neu erstellt; vor allem grosse Wohnhäuser mit teuren Eigentumswohnungen. Die Erschliessung für den Verkehr erfolgt unterirdisch.

 

 

 

 

 

 

 

Wir übernachten nochmals auf dem Gratisstellplatz Voksenkollen, Oslo                               

26.Juni: Von Oslo bis Kvam

Beim Herunterfahren vom Holmenkollen kommen wir bei einem ICA vorbei und erledigen dort den ersten Einkauf in Norwegen.
Dann nehmen wir die Strasse Nr. 4 und gelangen nach Gjovik, wo wir Mittagsrast machen.
Am Nachmittag erreichen wir Lillehammer und parkieren hinter dem Bahnhof. Wir sind vom Ort eher enttäuscht, erinnert er uns kaum mehr an die Olympiastadt.
Die Gassen sind eher spärlich bevölkert.
Entlang des Gudbrandsdal kommen wir bei Kvittfjell (Ski-Abfahrt) vorbei und erreichen dann Kvam. Das Wetter ist schön, aber  kalt. Wir beschliessen, auf ein Camping zu gehen.
Hier ist es das Kirketeigen Ungdomssenter og Camping, Kvam  (Pilgrims Herberge!)        NOK 210
                                               
27.Juni: Von Kvam bis Geiranger

Zuerst gelangen wir nach Otta und bewundern dann die Wassermassen, die beim Eidefossen Kraftverk herunterdonnern.
Vor Lom machen wir einen Stopp bei der Knut Hamsun Statue.

In Lom  (wieder viele Touristen) besichtigen wir die schöne alte Kirche und kaufen in einer Bäckerei ein feines frisches Brot.

 

 

 

 


 

 

 

Dann Ottadalen, mit schönem Wasserfall unterwegs, und in Grotli zweigen wir Richtung Geiranger ab.

 
 

 

 

 


 

 

 

Nun hat es entlang der Strasse Schneemauern, aber die Strasse ist gut zu befahren und nicht zu schmal.
So erleben wir eine wunderschöne Fahrt in den Geiranger-Fjord hinunter mit einigen Zwischenstopps zum Fotografieren und zum Aussichtbewundern.

 
 

 

 

 


 

 

 








Wir quartieren uns auf dem Camping direkt bei der Bucht ein und werden an der Reception freundlich empfangen. Es bedient uns ein schwedischer Student, (studiert in Lund Deutsch!) der hier einen Sommer-Job hat.

Dann können wir bei Abendsonne grillieren.                                                                                      NOK 190


 

 














28.Juni: Schifffahrt durch Geiranger-Fjord nach Hellesylt

Es ist ein Prachtstag, Sonne und warm! Ohne Fahrzeug gehen wir auf die Fähre um 11 Uhr, durch den Geiranger -Fjord bis nach Hellesylt, eine Std., NOK ret. 200/P.
















Unterwegs bewundern wir die berühmten Wasserfälle "7 sisters" und gegenüber Wasserfall "Bräutigam" (hat keine Schwester gekriegt, deshalb Flasche in der Mitte als Trost).








































Am Ufer und auch an den Berghängen sind einsame Höfe zu sehen, einer mit Name 'Matvik' = Essensbucht, der bis 1961 bewohnt war. Die Bewohner pflegten 200 Aprikosenbäume (1x 60 kg Aprikosenernte!) und 100 Ziegen. Im Winter, wenn der Fjord gefroren war, mussten sie über den Fjord Wasser  für sich und die Tiere holen.
















In Hellesylt, bei der Brücke, donnert ein riesiger Wasserfall mitten durch den Ort hindurch.

















Nachmittags zurück mit der Fähre nach Geiranger, immer noch bei schönstem Sonnenschein.
Heute ankern 2 Kreuzfahrtschiffe in der Bucht, u.a. Costa Luminosa (2800 Passagiere), dazu kommt noch das Schiff der Hurtigrute (mit 2 Std. Verspätung). Deshalb viele Touristenbusse für Ausflüge im Ort.



Auf dem ruhigen Camping angekommen erledigt Uli heute eine kleine Wäsche.

Morgens und abends beobachten wir Austernfischer (= Vögel mit orangen Schnäbeln) ganz nahe in der Bucht.

Abends Spaziergang zur Kirche hinauf bei Sonnenschein bis 22 Uhr.

Camping Geiranger                                        NOK 190





     29.Juni: Von Geiranger bis Molde


Auschecken beim schwedischen Deutschstudenten aus Lund (lobt Uli's Schwedischkenntnisse).
Wir fahren vom Fjord die steile 'Adlerstrasse' hinauf Richtung Norden.


Bei der Aussichtsplattform oben treffen wir auf eine charmante junge Norwegerin aus Tanabru - Finnmarken, die eine ehemalige Biathletin und alleine mit dem Velo unterwegs ist.
Die andern Touristen sind alles Asiaten, die gerade aus mehreren Bussen ausgestiegen sind und ganz hektisch ihre Fotos knipsen.



Nachher kommen wir nach Eidsdal und fahren per Fähre nach Linge,  NOK 89.
Hier sehen wir unterwegs grosse Erdbeerplantagen.
In Gudbrandsjuvel besichtigen wir den Sturzbach durch die Felsen und Gletschermühlen.
Auf der Passhöhe sind 2 Langläufer unterwegs; es ist kühl und bedeckt.






Nun sind wir oben am Trollstigen, 'studieren' vorher die Strasse mit den 11 Kurven von der neu erstellten Plattform aus.
















Man kann von dort den Verkehr verfolgen .Es sind noch Busse auf der Bergfahrt, was immer wieder interessante Kreuzungsmanöver zur Folge hat.


















Nun nehmen wir die Strecke von oben her unter die Räder.
Gegenverkehr haben wir wenig, vor allem keine Busse mehr. Diese scheinen alle eher am frühen Nachmittag  hochzufahren.

Die Strasse ist neu geteert, und die Kurven sind gut zu meistern, wenn man genug Platz hat. Somit gelangen wir problemlos in das Tal hinunter.



Einzig ein finnischer Fahrer eines Sattelschleppers, der hinter uns in horrendem Tempo heruntergefahren kommt, sorgt für etwas Aufregung. Bei der ersten passenden Gelegenheit lasse ich ihn überholen, und er entschwindet schnell aus unserem Blickfeld.









Nach dem Reinheimen Nationalpark kommen wir nach Andalsnes, wo wieder einmal eine Fährenüberfahrt nach Afarnes-Solsneset fällig ist, für NOK" 79.



Weiter folgen noch Brücken und Tunnels, bis wir nach Molde gelangen (Molde = Stadt der Rosen).

Uebernachten auf Picknickplatz beim Jachthafen in Molde am Romsdalsfjord.
Später gesellen sich noch 2 grössere WoMo's zu uns (DE-Kennzeichen). Sie stellen sich leider so hin, dass wir keine Aussicht auf den Fjord mehr haben. Dazu muss einer zum Betreiben des Labtops noch unbedingt seinen Generator laufen lassen. Deshalb spazieren wir dem Ufer entlang.



30.Juni: Von Molde bis Levanger

Norwegen ist das Land mit den vielen Strassentunnels.
Einige sind neu, andere alt und zudem schlecht beleuchtet.
Am Vortag, in einem der schlechter beleuchteten Tunnels, schien mir die Szenerie gar dunkel. Daraufhin überprüfte ich bei einem Halt die Scheinwerfer und siehe da, ein Abblendlicht funktionierte nicht mehr.
So begeben wir uns in Molde auf die Suche nach einem Lämpchen für das Abblendlicht und einer offenen Garage, um dieses montieren zu lassen. Bei Fiat Ducato muss man dazu einen Teil der Front demontieren.
Für ein Lämpchen wurden wir an einer Tankstelle fündig, eine offene Garage mit einem Automechaniker jedoch finden wir nicht. Dies stellte sich an einem Sa/So als ein Ding der Unmöglichkeit heraus.
Deshalb fahren wir mit "halbem" Licht weiter.

Ueber den Batafjorden wird ein Brückenzoll von NOK 102 fällig. Nachher noch die Fähre von Kanestraun nach Halsa. Heute kreuzen wir vielen CH-Campern, die in Gegenrichtung unterwegs sind.
Um Trondheim herum machen wir einen Bogen und erreichen dann Levanger.
Wir unternehmen einen Abendspaziergang und sind einmal mehr von einem Ort etwas enttäuscht. Hansjörg hat von früher her andere Erinnerungen davon.
Norwegen besucht man halt hauptsächlich wegen der schönen Landschaft und nicht wegen den, in unseren Augen, oft eintönigen Ortschaften.
Vielleicht hätten wir doch einen Halt in Trondheim machen sollen.
 Camping Levanger, Levanger                                    NOK 190

 1.Juli: Von Levanger nach Rorvik, Beginn der Küstenstrasse RV17

Noch relativ günstiges Tanken bei einem Shoppingcenter ausserhalb Levanger, dann nach Steinkjer. Mittagessen am schönen Rastplatz nach Sjoasen am Lygnefjord.
Bei Namsos beginnt die Strasse RV 17; wir begegnen Draisinen auf stillgelegtem Bahntrassee dem Fjord entlang und auch wieder einmal  Rollskifahrern auf der Strasse.
Ein russisches Ehepaar (RU am PW-Schild) beim Kochen auf einem Rastplatz, die ihren ganzen Proviant auf dem Tisch ausgelegt haben. Fahrzeuge mit RU sieht man ab und zu. 
Bei Hoylandet steht ein Kriegsdenkmal.
Um nach Rorvik zu gelangen, folgen wir nun der Strasse 776. Eine landschaftlich wunderschöne, einsame schmale, aber gute Strasse. Wenig Verkehr, auf den 60 Km sind uns ca. 5 Fahrzeuge begegnet.

















Am Schluss sind wir gesputet, um die nächste Fähre zu erreichen - es hat gereicht! Fähre Geisnes - Hofles NOK 83 (für PW berechnet).


Ankunft in Rorvik. Kaum auf dem Camping, heftiges Gewitter. Wir haben einen einsamen Platz direkt am Fjord. Hier kann sich niemand davor hinstellen.

Nach dem Nachtessen Spaziergang zum Hafen (ca 2 km).
Zuschauen beim Ein- und Ausfahren beider Hurtigruten "Midnatsol" + "Finnmarken", die gleichzeitig im Hafen anlegen.

Nesset Camping, Rorvik                                        NOK 180 + D 10

 
2.Juli: Auf Strasse 771 und RV17 bis Bronnoysund

Am Montagmorgen können wir in einer jetzt offenen Garage das Abblendlämpchen ersetzen lassen, was NOK  200 kostet.


Noch Einkauf in Mega COOP in Rorvik.
Dann auf Strasse 771 nach Nordland, Fylke (Provinz). 

Mit der Fähre Holm - Vennesund, NOK 96 für Honor = Senior, erreichen dann Bronnoysund.

Kommen gerade richtig, um Hurtigrute "Vesteralen" an- und abfahren zu sehen.
Viele Passagiere eilen an Land, um sich etwas die Füsse zu vertreten. Ein Ehepaar vom Schiff spricht uns an und ist beeindruckt, dass wir mit dem WoMo soweit gefahren sind.



Viele Besatzungsmitglieder kaufen ein Eis mit Erdbeeren beim Hafenkiosk.
Im Touristbüro wird uns der Uebernachtungsplatz am Fjord in Bronnoysund empfohlen. 

 
3.Juli: Ausflug zum Loch im Torghattan-Berg und Schifffahrt.

Wieder einmal mit Regen aufgewacht bei 10°, d.h., dass wir abends wieder auf Sonne hoffen dürfen.
Wir fahren zum 15 km von Bronnoysund entfernten Torghattan-Berg (torg=Markt, hatt=Hut) mit dem Loch.

























Steiler, steiniger Aufstieg, aber überaus lohnenswert.
Das Loch im Berg ist 166m lang, 75m hoch und 15-18 m breit!


















Der König von Norwegen besuchte 1963 das Loch im Berg.




Um 1800 war dort eine Festung, und es wurden schon Wikingerboote gebaut. Ein Flugzeug gerade über uns. Einmal ist ein Flugzeug mit Touristen aus Oslo direkt am Berg zerschellt = über 30 Tote.

 
Zurück in Bronnoysund besteigen wir um 17.00 Uhr die Hurtigrute "Nordkapp" südwärts nach Rorvik mit Ankunft um 20.30 Uhr. Schönstes Wetter!

Wir sehen das Loch im Berg auch vom Schiff aus und fahren nahe bei den vielen kleinen Inselchen vorbei.
















































In Rorvik angekommen, suchen wir einen Imbiss auf, um uns zu stärken. Inzwischen hat die norwärtsfahrende Kong Harald angelegt. Mehrere Crewmitglieder beider Schiffe treffen sich zu einem Schwatz am Hafen.
Um 20.45 Uhr legt die "Kong Harald" ab, und wir fahren damit nordwärts nach Bronnoysund zurück.
N.B. Die "Kong Harald" haben wir schon auf der Jungfernfahrt im 1993 mit unseren Töchtern in Stamsund (Lofoten) erlebt.

Bei der Rückfahrt sehen wir wieder das Loch im Torghatten von der andern Seite und erzählen Norwegern, dass wir schon am Morgen dort waren - grossen Staunen, wie ist das wohl möglich? Erleben auf dem Schiff einen wunderschönen Sonnenuntergang ca. um Mitternacht und gleichzeitig Vollmond auf der anderen Seite.




Nach Ankunft gehen wir erst um 2 Uhr ungern ins Bett.
Uebernachtungsplatz in Bronnoysund                               











 4.Juli: Von Bronnoysund bis Alstahaug

Erwachen erst um 10.30 Uhr bei prächtigem und bereits warmen Sonnenschein.
Geniessen Softeis mit Erdbeeren im Becher (wie am Tag vorher das Hurtigrutenpersonal) - schmeckt hervorragend.

Dann fahren wir weiter nordwärts auf der RV17. Heute sind wieder Fähren auf dem Programm. Dazwischen Zeit zum Karten schreiben.
Zuerst von Horn nach Andalsvagen, NOK 199. Dort Mittagessen mutterseelenallein am Fährhafen an einem Picknicktisch.

















Später die Fähre Forvik nach Tjotta, NOK 162 (1 Std.). In Tjotta beobachten wir, wie nicht alle auf der Fähre in der Gegenrichtung Platz finden.

















Die Fähren fahren üblicherweise ca. alle 2 Stunden in beiden Richtungen 5 - 6 Mal im Tag. Wir hatten den Eindruck, dass der Andrang südwärts grösser war. Wir waren nordwärts unterwegs und mussten einmal an einem Vormittag eine Abfahrt abwarten. Sonst war immer genügend Platz vorhanden. Obschon unser MoWo 6.15m lang ist, bekamen wir meistens ungefragt den Tarif für max. 6m. Darüber kostet es fast das Doppelte.


Wir gelangen nach Alstahauf nahe Sandnessjoen unterhalb südlichstem der "7 Sisters" Berge.

Dort steht eine alte Kirche (1200), wo der Dichter Petter Dass Bischof war.

Idyllischer Abend mit Rotwein in Abendsonne am Fjord bis 11 Uhr nachts.
Uebernachen auf dem Parkplatz von Alstahaug                            gratis







 5.Juli: Besuch von Sandnessjoen und nach Helstad

Berge 7 Sisters: Der Sage nach tanzten 7 Schwestern nachts bei Ebbe und wurden bei Sonnenaufgang in Steine verwandelt (Höhe der Berge ca. 1000 m). Wieder ein Prachtsmorgen. Sehen die 7 Sisters von hinten.

In Sandnessjoen - Boote voller junger Leute, die alle an das berühmte Traena-Musikfestival fahren; alle Boote sind ausgebucht. Es ist erst Donnerstag, doch das Musikfest dauert bis Sonntag, und die Boote bleiben so lange dort. Muss wunderschöne Insel sein, doch für uns ist ein Besuch diesmal nicht möglich.

















Hansjörg versucht, leckendes Filter an der Wasserpumpe mit Isolierband zu flicken. Ein Ersatz für das Filter ist vorerst nicht aufzutreiben.
Heute ca 25° warm! Unterwegs Tafel "Stor elgfare" = grosse Elchgefahr. Fähre Levang nach Nesna, NOK 126.
In Stokkvagen befindet sich auch eine Fährstation für die Insel Traena, hier lange Kolonne wartender Fahrzeuge.

















Wir fahren weiter auf RV17  - Wolken ziehen auf, bis Helstad - sehr windig, später einige Tropfen. Trotzdem grilliert Hansjörg Koteletts und wird prompt an den Armen von Mücken verstochen.
Polar Camping, Helstad                                 NOK  200     + D 10

 6.Juli: Ueber den Polarsirkel bis nach Storvika

Es regnet, grau und verhangen,12°. Trotzdem entscheiden wir, heute weiter nordwärts zu fahren.
Mit der Fähre Kilbognhamn nach Jektvik, NOK 183, überqueren wir den Polarsirkel bei Regenwetter, Berge
leider im Nebel.


















Dann noch Fähre Agskardet nach Foroy, NOK 76.
In Halsa  wieder einmal ein ICA-Einkauf.
Hier hat es immer noch grosse blühende Fliederbäume.

Durch Wolken getrübte Sicht auf Svartissen (2. grösster Gletscher Norwegens).

Durch den 7,6 Km langen Svartistunnelen  und weitere 2 Tunnels mit 1,9 und 2,2 km-Länge.
Bei Ornes gibt es eine Skianlage.




In Storvika finden wir einen schönen Stellplatz am Sandstrand neben einem COOP. Schöner Abendspaziergang und leichtes Joggen am einsamen Sandstrand, ca 200 km vor Bodo.
Stellplatz (bei COOP) Storvika                                  

















 7.Juli: Weiter auf RV17 und auf Insel Kjobstad

Unglaublich, aber wahr - wir sind erst um 10.30 Uhr erwacht. Hansjörg hat sein gutes Zeitgefühl verloren, da es immer hell bleibt. Der Nebel lichtet sich, die Sonne kommt hervor, mittags 13°. Sympathisches Ehepaar aus dem VD getroffen, die wir schon vor einer Woche bei einer andern Entsorgungs-Stelle gesehen haben. Können ihnen einige Tipps betr. Rückfahrt durch Schweden geben.

Fahren nach Kjobstad - auf kleine Insel am Saltfjorden.
Sind schon um 14.30 Uhr auf dortigem Bobilplats neben Spar-Laden.
Spazieren 3 km zum nächsten Camping. Weisser Sandstrand bei unserem Camper, Mädchen strecken jedoch nur Beine ins Wasserr.
































Nachtessen draussen direkt am Fjord im Windschatten. Ausser uns nur Norweger. Um Mitternacht auf kleinen Hügel, Sonne scheint, Sonnenbrille an, helles Licht, lange Schatten, Vögel singen und Schmetterlinge fliegen, sonst Stille - fantastisch! 9,7°, warm angezogen.

















Bobilplats beim Spar                                    NOK 70


 8.Juli: Zum Saltstraumen und nach Bodo



Erwachen bei schönstem Sonnenschein, 12°. Ein Hurtigrute-Schiff fährt ganz nahe zwischen kleinen Inselchen vorbei.

Saltstraumenbrua - Brücke; unten durch fliesst grösster Gezeitenstrom der Welt - Saltfjord, sehr eindrücklich und wird von vielen Touristen beobachtet. Im Windschatten richtig warm.






























In Bodo, beim Fährhafen, treffen wir wieder einmal die VD-Besatzung, die auf die Fähre nach den Lofoten warten.
Sie begrüssen uns wie alte Freunde und geben uns einen Uebernachtungsplatz auf einem Hügel über Bodo an, wo man die Mitternachtssonne gut sieht.
Hansjörg sieht zu, wie die Fähre geladen wird - und wir träumen von den Lofoten. Doch die Zeit dafür ist zu kurz für uns, waren wir auch schon zweimal dort, und ausserdem ist es sehr teuer.
Wir fahren zum Platz auf den Hügel hinauf. Längs der Strassen in Bodo grosse blühende Fliederbäume.
Nach dem Nachtessen oben auf dem Parkplatz  unternehmen wir Wanderung zum Svartsvaten (Schwarzwasser) bei Sonneschein.
Vom Parkplatz aus Sicht auf Lofoten, offenes Meer und Mitternachtssonne.
Parkplatz Ronvikfjelle oberhalb Bodo                                gratis


 9.Juli: Bodo und Umgebung

Gut geschlafen ud wiederum schönes Wetter. Wanderung hoch auf Keiservarden (2 Std.) - schöne Aussicht auf Lofoten und Berge ringsherum.
















Mittags Hafen von Bodo - Hurtigrute "Nordnorge" mit 623 Passagieren (unser Favorit bei den Hurtigruten!). Stadtbummel, 15° warm, aber kühler Wind.
Schweden aus Stockholm fragen uns über Fähre aus, und wir können ihnen einige nützliche Tipps geben, u.a. auch Uebernachtungsplatz am Ronvikfjell.


Fahren etwas weiter nordwärts der Küste entlang, da Wetter noch sehr gut ist und uns in Schweden Regen erwarten soll.
Bald sehen wir in Lop einen kleinen Stellplatz, werden vom deutschen Platzchef Udo nett empfangen und erhalten sogar frischen Dorsch gegen 1 Bier, der schmeckt gebraten auf dem Grill hervorragend.

Daneben eine Norwegerin, die mit 3 Grosskindern immer den Sommer hier verbringt. Am Windschatten an der Sonne fühlen sich die 15° wie Sommer an. Spazieren dem langen Sandstrand entlang und sitzen bis 11 Uhr nachts an der Sonne.


Um Mitternacht läuft vor uns ein Fuchs mit einem Vogel in der Schnauze über den Strand.
Der Bauer hinten fängt an, Gras zu mähen. Können nicht genug die Mitternachtssonne geniessen und gehen erst um 1 Uhr ins Bett.
Midnattsol Sjo Camping, Lop                                    NOK 100


10.Juli: Abschied von Küste und bis Schwedisch Lappland

Abschied von der Norweger-Nachbarin, die Uli noch eine Kerze schenkt.



















Treten die Rückreise an. In Bodo letztes Mal Hurtigrute "Polarys", Weiterfahrt nach Fauske. Fast 25°, schwitzen!  Ausserhalb Fauske, bei einem WoMo-Händler, finden wir endlich ein neues Filter für Wasserpumpe. Das alte rann trotz Isolierbandreparatur weiter.

Nun fahren wir vorerst auf der E 6 südwärts. Bei Rognan  landeinwärts dem Saltelv (Fluss) entlang.
In Storjord besuchen wir das Touristencenter zum Nationalpark Junkerdal. Auf dem Plateau oben erreichen wir die Grenze zu Schweden - Riksgrense Sverige!


    SCHWEDEN

Wir folgen der Strasse 95. Waldgrenze. Polarcirkel - Sonne, Hügel und Wald, soweit das Auge reicht. Ortsnamen auch in samischer Sprache.

















An einem See finden wir einen schönen Rastplatz.
Es stehen noch weiter WoMo am Ufer, die meisten mit S-Nummern. Uebernachten bei Lillviken, Lappland (sehen Elchspuren)
Rastplatz Lillviken, Lappland                                   


11.Juli: Weiter schwedisch Lappland und südwärts

Gut geschlafen. Die Hügel und Wälder spiegeln sich im See. Uli hat wieder die geliebte alte "Vägkarta" auf den Knien, wo sogar die Rastplätze verzeichnet sind.

In Jäckvik Kongsleden + Skihügel.
Tempo 100 auf Strasse 95 erlaubt, wir sind auf dem Silvervägen. Aber Km-lange Erneuerung der Strasse - das ganze WoMo rüttelt und schüttelt auf dem Rollsplit und den Löchern. Entgegenkommende Lastwagen halten unbeeindruckt ihr hohes Tempo und schleudern Steine in alle Richtungen.

Uli "schmuggelt" von Zeit zu Zeit einen schönen Stein ins WoMo (sind ja nicht in der Türkei).
Stopp in Arjeplog - Tulpen blühen!  Beziehen schwedische Kronen am Bankomat.

   
Zwischen Arjeplog und Jäckvik Hornavan = 70 km langer und mit 226 m tiefster Binnensee Schwedens mit 400 Inselchen.

Dann erreichen wir Arvidsjaur - waren schon 3x da; wirkt heute sehr gepflegt. Die Lappenstadel werden immer noch bei Kirchfesten von den Waldsamen benutzt.

Jetzt folgen wir der Strasse 45 = Inlandsvägen.
Sichten von Zeit zu Zeit Kraniche. Skellefte, Sorsele, Blattnicksele (wunderschöne Namen, bekannt von Auswanderersendung im CH-Fernsehen), Vindälven.
Uebernachten am Rastplatz am Vindelälven (neben Inlandbanen).
Hansjörg wird auf dem Abendspaziergang von Mücken heimgesucht. Auch nachher, im WoMo,hält die Mückenplage an, trotz geschlossenen Fenstern und Türen.

Alle 2 Stunden werden wir gezwungenerweise zu Mückenmördern. So eine schlimme Mückenplage haben wir in all den Jahren in Schweden noch nie erlebt.
Parkplatz (allein) am Vindelälven (vor Sandsele)                            gratis

12.Juli: Weiter südwärts auf dem Inlandsvägen

Eine mörderische Mückennacht - wo immer diese kleinen Biester herkommen, ist uns ein Rätsel.
Später erklärt uns eine Schwedin, dass sie in der Küche durch den Ventilator hinein fliegen können.

 Hansjörg hat kaum geschlafen. Uli lassen sie in Ruhe, wenn Hansjörg dabei ist.
Draussen fliegen auch einige Riesenbomber von Wespen oder Hummeln herum.



Wir erreichen Storuman am Umeälven. Kaufen Kissen von Lappland Design AG in Nybyggarlund. Hier auch Wildcamping, sehr schön am Fluss.
Mittags und später kurz leichter Regen. Immer wieder Flüsse: Volgsjo bei Vilhelmina, Angermanälven bei Dorotea.
Nachher endet schwedisch Lappland. Es kommt Angermanland - Jämtslands Län.

Uebernachten auf kleinem Camping Lövberga am Flasjon (vor Stromsund), sehr schön. SEK 120 + D 10


13.Juli: Von Stromsund nach Hede

Bewölkt, regnerisch. Stromsund - Gegend mit dichtester Braunbärenpopulation der Welt!
Ulriksfors (Uli's Stromschnelle). Hammerdal. Wieder vereinzelt Kraniche. Nadelwälder, Indalsäven.

Oestersund am Storsjön. Auf einem grossen Rasenplatz am See kann Hansjörg endlich das Filter an der Wasserpumpe wechseln.
Dazu muss der Wassertank geleert werden, damit kein Wasser in den Innenraum läuft. Alles geht gut, und es ist wieder dicht! Wieder auf der E 45 südwärts.

Zuerst Svenstavik, dann Asarna Skicenter "Gold village", beheimatet bester Nordisch Skiclub Schwedens.
Anna Dahlberg Goldmedaille 2006 im Sprint und Thomas Wassberg mehrmals Gold und WM sind von hier.
Skicenter Klovsjöhögen, Klövjöfjäll (steile Pisten) 810 m hoch, Strasse 315.
Vemdalen (ebenfalls Skicenter).
Hede: Lange Suche nach geeignetem Uebernachtungsplatz.
Hansjörg wird beim Gasflaschenwechsel von ganz kleinen Mücke umschwärmt - es wird wohl wieder nichts mit Abendspaziergang.
Uebernachten bei kleinem Skilift bei Hede                            gratis

14.Juli: Ueber das Hochland  von Dalarna nach Idre

Wenig geschlafen. Hansjörg leidet unter seinen Mückenstichen und kratzt sich die halbe Nacht.
Bei Tännäs am Lossnen (See) nehmen wir die Strasse 311. Hier ist Naturschutzgebiet im "Gränslandet" - über 2000 km2 geschützte und wilde Natur. Ganz abgelegenes Gebiet (Wälder, Bäumchen, Grasebene und Tümpel, Hügel).

Wir erreichen Högvalen = Sverige högst belägna  by 955 m (Schwedens höchstgelegenes Dorf).
Hier befindet sich der Pilgrimsleden, ein 30 km langer historischer Pfad von 1645.

















Nun kommen wir zum Alvdalen (Flusstal), hier ist die grösste Gemeinde Schwedens, umfasst die halbe Provinz Dalarna. Beobachten ganz nahe halbwilde Renntiere, die die Strasse überqueren.
Hier ist Schwedens südlichste samische Nutzungsgemeinschaft (Sameby) beheimatet, sie halten ca. 3000 Renntiere .
















Dann erreichen wir Idre; hier ist viel  los, irgend ein Sommerfest ist im Gange.
Fahren deshalb noch ca. 10  Km weiter nördlich zum Lagerplats Mellebron ("zwischen den Brücken") am Storan. SEK 60
Abends Feuer und Grillieren. Ein Schwede offeriert uns seine Axt, um Holz zu spalten.


















15.Juli: Südwärts nach Särna und nach Brunnsberg

Vorbei am Kopparleden am Oesterdalälven. Hier machen wir Halt beim Lägerplats Herdarf Jordan N (waren schon 2x dort, einmal mit Töchtern in den 80er Jahren).
Sehen eine Gruppe Kanufahrer auf dem Fluss.


















Wir erreichen Särna - mit der alten Holzkirche 1684. Es ist Sonntag, und im Gammelgard findet ein Fest mit Musik statt. Die Band, bestehend aus Frau und Mann, heisst "Noblese", wir kaufen eine CD, da typisch schwedische Musik.

















Weiter auf der Strasse 70, diese ist hier neu angelegt, eine richtige Rennbahn (wir halten uns jedoch an die Limiten).
Unterwegs Halt beim Bunkris Brandtorn (Brandturm) 1890, 600 m.u.M. Feuerüberwachung, im Krieg auch Luftüberwachung durch Frauen. Rundsicht, Hunderte von km nur Wald und Hügel, kein Haus.













Dann am Fluss Asen entlang nach Brunnsberg. Immer wieder scheint die Sonne durch die mächtigen Wolken.

 


Stoppen zum Uebernachten beim Lägerplats Brunsänget.
Bei demselben wie vor Jahren, als wir nachts bei strömendem Regen aus Angst vor Ueberschwemmungen durch den Fluss mit dem Camper geflüchtet sind.





Gemütlicher Abend mit nettem Schwedenehepaar aus Göteborg.
Gemeinsames Feuern und Grillieren von Würsten.
Sitzen zusammen unter Schutzhütte mit Kerzen, als es doch noch zu regnen beginnt.
Lägerplats Brunnsänget M                                    SEK 60








16.Juli: Besuch von Mora

Nach Regen am Abend morgens wieder Sonne. Fahrt entlang des Rotälven. In Aelvdalen steht das Wohnhaus von Zorn.
Wir bewundern immer wieder die schönen Blumen entlang der Strassen.

















In Mora scheint die Sonne. Viele Schwedenfamilien beim Einkaufen, Essen, Kaffeetrinken und Glaceessen. Auch wir geniessen unseren längeren Aufenthalt.
Weiter nach Vanan. Immer wieder kurze Regenschauer, abgewechselt mit Sonne. Bei Vansbro Aeppelbro fahren wir auf einer
kleinen Strasse. Bei Opsaheden finden wir einen guten Parkplatz zum Uebernachten am Västerdalälven, Dalarne.    gratis

17.Juli: Nach Hagfors und Besuch bei Freunden

Hansjörg braucht nachts wieder Stilex zum Einreiben gegen die Mückenstiche.
Bei der Weiterfahrt sehen wir viele Hochsitze der Strasse entlang. Das Wetter ist wechselhaft.
Wir beobachten Wildgänse.
In Hagfors kaufen wir Mückenmittel für Hansjörg.

Dann besuchen wir unsere Freunde in Barktork, nähe Hagfors.
Dort haben sie für 3 Wochen ein Haus an einem See mit grossem Umschwung gemietet.
Wir sitzen bei Kaffee und Kuchen zusammen. Mal drinnen, wegen Regen, mal draussen bei Sonne.

Gegen Abend fahren wir weiter bis zum Stellplatz Ransäter, dieser ist nicht gerade idyllisch gelegen, bietet jedoch sogar gratis warme Duschen an. Auch Touristen aus Ferienhütten in der Umgebung kommen zum Duschen hierher.


18.Juli: Weiterfahrt bis Askersund

Wir verbringen eine gute Nacht, ohne Mückenplage. Weiter fahren wir zuerst auf Strasse 240 bis Väse, dann auf E 18 nach Kristinehamn.
Uli sieht einen Elch direkt am "Viltstängsel" (Wildzaun) der E 18.E
Dann weiter nach Degerfors, dort sind noch Ueberbleibsel der früheren Stahlindustrie zu sehen.
In der Nähe bei Sveafallen besichtigen wir Gletschermühlen. Unterwegs werden die Strassen von grossen Rapsfeldern gesäumt.

















Via Strasse 205 entlang des Laxsjön (gibt es mehrfach) erreichen wir Askersund.

Hier, beim Gästehafen, existiert ein schöner Stellplatz, der jedoch bei unserer Ankunft um 16.30 Uhr schon voll ist.
Nach einigem Betteln erhalten wir doch noch einen Reserveplatz vorne dran zugeteilt.
Die Schweden wissen bereits, wo es schön ist. Nun Dusche und kleine Wäsche.

Im  Restaurant Strandhugged beim Hafen essen wir eine feine Pizza (wie vor Jahren am 1. August).
Sehr nette Bedienung durch junge Frau, die, wie wir erfahren, libanesischer Abstammung ist.
Zum Dessert geniessen wir eine feine Milchglace beim Stellplatz-Kiosk.
Askersund am Gästehamn + Citycamping (Sanitäranlagen mit Chip)                SEK 140



19.Juli: Durch Smaland


Heute fangen wir den zweiten Monat unserer Reise an, mit Einkauf im ICA. Dann erreichen wir den Vätternsee.
Es ist der 5. grösste Binnensee Europas und Schwedens südlichster Bergsee, mit einzigartig klarem Wasser. Viele kleine Schären im Norden des Sees.
Wir überqueren den Stora Hammersund, über eine grosse Brücke auf der Strasse 50. Beim dortigen Parkplatz gibt es ein Touristen-Center mit viel Informationsmaterial.






Bei wechselhaftem Wetter kommen wir nach Motala. Nun nehmen wir die Strasse 32. Mjölby, Heilige Birgitta auf Felsen. Nun sind wir in Smaland und Tannäs.
In Eksjö machen wir einen Halt. Dieser Ort ist einer der bestbewahrten Holzhäuser-Städte Schwedens (Trästaden).




















Bei Vetlanda befahren wir die Strasse 31, jetzt um 16 Uhr strömender Regen und 16°.

Dieses Gebiet gehört zum Glasriket.
Wir besuchen die Glasbutik Lindshammar, die die einzige ist,die Beatles als Sujet verwenden dürfen; es hat daher seinen Preis.


Dann Strasse 23 nach Rottne und zum Naturcamp Ekna.
Auf diesem idyllischen Platz waren wir schon vor 2 Jahren.
Immer noch Regen, trotzdem schön, im Wald am See.
Der Regen hört um 21 Uhr auf, nun brennt unser Lagerfeuer gut.
















Naturcamp Ekna am Helgasjön, nördl. von Växsjö         SEK 100


20.Juli: Einkaufen in Växsjö, dann nach Hörvik an der Küste

Herrlich geschlafen - keinen Ton gehört. Erwachen mit Sonne.
Växsjö - letzte Geschenke gekauft, vor einem Laden gibt es gratis "Galge" (=Kleiderbügel).
Wir geniessen ein Cappuccino in der Askelyckans Konditori (sind schon das 3. mal dort) im Garten und unter altem Baum - Konditorei existiert seit 1922- mitten in Växsjö.
Wieder viele Leute am Lädelen. Wir sehen eine Büste von Linne (Botaniker).

Jetzt weiter nach Tingsryd. Wir durchqueren zuerst das "Hästriket" (= Pferdereich) dann das "Aelgriket" (Elchreich). Die Sonne wechselt sich ab mit Regenschauern.
Nun sind wir in Blekinge und erreichen Karlshamn, das vollgestopft mit Leuten ist; auch hier ein Fest.  Keine Chance, einen Parkplatz in der Nähe zu finden.

So fahren wir weiter nach Hörvik. Dort kennen wir beim Hafen einen Stellplatz, wo wir vor 2 Jahren den 1. August verbracht haben.
Jetzt essen wir frische, superfeine Waffeln im Kiosk.Wir sind noch gerade rechtzeitig da, denn dieser ist nur bis 18 Uhr geöffnet.
Anschliessend grillieren wir beim WoMo und unternehmen einen schönen Abendspaziergang, sehen schöne grössere und kleinere Häuser und den Badestrand.
Beenden den Abend mit einem Glas Wein bei schöner Abendstimmung draussen.
Stellplatz am Hafen Hörvik, Blekinge                        SEK 130 inkl. Dusche

















21.Juli: Ahus, Kivik Simrisham und Kaseberga

Kommen jetzt in die Provinz Skane. Südliches Schweden mit Landwirtschaft, z.B. Potatisfelder (Kartoffeln).
Ahus - ein mittelalterliches Städtchen mit Kopfsteinpflaster und der grossen Brauerei von Absolut Wodka.
Am Hafen auch Rökeri, Hansjörg isst ein Teller mit Crevetten.
Die alte Bäckerei, die nur einmal im Monat geöffnet war, ist jetzt endgültig geschlossen.

Nachher erreichen wir Kivik am Meer . Hier grosser Loppis (Flohmarkt), jedoch nur alter Ramsch. Was nicht
verkauft wird, geht direkt in grosse Abfall-Container. Auch ein Treffen mit grossen Amerikaner-Oldtimerautos findet statt.
Die Teilnehmer fahren damit durch den Ort. Wenn sie ein weibliches Wesen sehen, schreien sie zum Fenster hinaus.

Dann fahren wir durch das Aeppelriket (Aepfel) und kommen nach Simrishamn (Hafen und Städtchen). Auch hier viel Betrieb und Verkehr.
Weiter auf der Strasse dem Meer entlang, unterwegs Skillinge (schöner Hafen), bis Kaseberga mit dem "Ales stenar" (Steinkreis).

Hier ist ein grosser Stellplatz neben dem Fussballplatz mit Duschen im Fussballgebäude. Ganze Fussballmannschaft ist anwesend mit Familie, Festzelt und Anhänger mit Wasserplanschbecken usw. Es übernachten alle auch dort.
Abends unternehmen wir einen Spaziergang zum Hafen - wunderschöne Stimmung mit ganz klarem Regenbogen und gleichzeitig roten Abendwolken.  Meer spiegelt ganz rot. Neben uns nettes junges Paar aus Thun.
Parkplatz (Matte) bei Fussballgebäude, Kaseberga                        SEK 100
































22.Juli: Entlang Südküste nach Ystad und Trelleborg

Entscheiden uns, heute Abend die Nachtfähre zu nehmen und fahren Richtung Trelleborg.
Machen noch Halt an einem langen Sandstrand (kaltes Meer, nur Füsse hinein).

Erreichen Ystad - mit Fussgängerzone - jedoch alle Geschäfte geschlossen (Sonntag), meist nur Touristen, da die Einheimischen alle am Meer sind.








In Smygehuk (südlichster Ort Schwedens) - voller Schweden. Parkieren unseren Camper in Smygehamn als südlichstes Fahrzeug in Schweden!






















In Trelleborg buchen wir die Abendfähre und erledigen letzte Einkäufe beim ICA Maxi. Aufräumen und Entsorgen
und auf Fähre warten. Geniessen nochmals die schwedische Sonne.
Fähre Peter Pan TT-Line, 22 Uhr.  Leisten uns eine Luxuskabine (direkt unter Brücke mit Frontblick).
Auch diesmal wieder 10% Rabatt dank der Camping Key Europe (die Schwedische Campingkarte).

23.Juli: Ankunft in DEUTSCHLAND
   
Sehen die Einfahrt in Travemünde von der Frontkabine aus. Ankunft und Fahrt von Bord 7.30 Uhr.
Zmorge im WoMo an Land. Autobahn Richtung Hamburg. Sehr heiss! 
Celle
- Spaziergang um Mittag in Altstadt. Dann bis Hannover Münde zum Stellplatz.
Schöner Spaziergang durch das mittelalterliche Städtchen und Pfifferlingenachtessen - hervorragend.
Hannover Münde = Zuammenfluss von Fulda, Weser und Werra zur Weser.
Stellplatz Hannover Münde                                    E 6


24.Juli: Weiterfahrt durch DE südwärts

Wir haben gut geschlafen, es wird Sonne "satt" gemeldet. Beim WoMo 100'000 km überschritten¨!!!
Durch das Fuldatal, Tanken in Kassel, Mittagsrast in Bad Hersfeld beim schönem Stellplatz am Schatten - im Park sehen wir ein Denkmal für den
Ehrenbürger Konrad Zuse = Entwickler des 1.brauchbaren Rechensystems, Computer 1941.
Hammelburg, Lohr a.Main, Main-Spessarttal bis Wertheim. Hier karger, lärmiger Stellplatz unter Autobahnbrücke! Gar nicht romantisch.
Kölner WoMo-Fahrer geben uns Tipp für einen andern Stellplatz in Kreuzwertheim (auf der andern Seite vom Main, d.h. von Baden Würtemberg nach Bayern).
Feines Nachtessen im Landgasthaus Franz im Garten und nachher gemütliches Zusammensitzen bei einem Glas Wein mit dem sympathischen Kölner Ehepaar.
Stellplatz in Kreuzwertheim a. M.                            E 5

25.Juli: Bis zur Grenze CH

Weiterfahrt auf Autobahn via Ulm. Ravensburg. Dem Bodensee entlang nach Meersburg. Unterwegs
heftiges Gewitter, sintflutartig. Meersburg vollgestopft mit Touristen. Fähre Meersburg - Konstanz E 18.

Wollen auf das Camping Fischerhaus in Kreuzlingen, ist jedoch um 16.30 schon voll belegt. Da wir "Stammgäste" sind, können wir für Fr. 3.- Duschen und Entsorgen.
Für die Uebernachtung stellen wir uns auf den Parkplatz vom Schwimmbad nebenan, es sind 15 Stunden erlaubt, wobei nicht so genau darauf geschaut wird.
Unsere Tochter mit Schwiegersohn kommen zu uns. Wir grillieren und verbringen zusammen einen gemütlichen Abend.
Uebernachten Parkplatz Schwimmbad Kreuzlingen                        gratis

26.Juli:    Heimfahrt und Ankunft  zu Hause am Nachmittag.