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Transatlantik Kreuzfahrt 2011 

 

Im ersten Teil ist die eigentliche Kreuzfahrt beschrieben, nachher der Aufenthalt in New York und am Schluss einige Angaben über das Schiff.

 

Kreuzfahrt von  Dover (GB) nach New York  vom 24. August bis 10. September 2011.              Die Reiseroute ---->  


23. August 2011  Anreise nach ZHR

Endlich Tag der Abreise! Schon seit Tagen sind wir daran, unsere Garderobe bereit zu stellen, zu entscheiden, was wir alles mitnehmen wollen. Probe gepackt haben wir bereits, und  beide Koffer sind unter dem Maximalgewicht von 20 kg. Wenn nur nicht diese Hitze wäre, über 30 Grad!
Um 17 Uhr besteigen wir zuhause den Bus und um 18 Uhr den IC von Bern nach Zürich-Flughafen. Dort angekommen, Einchecken für Flug nach London-City am nächsten Morgen.
Nachtessen im Flughafen, dann Shuttlebus zum Hotel Welcome Inn in Kloten, wo wir noch einmal übernachten.


24. August   Flug nach London, Einschiffung in Dover

Tagwache um 6.30 und Shuttlebus 7.30 zum Flughafen. Nach Kaffee und Gipfeli an einer Flughafen-Bar durch die Passkontrolle. Ruhiger Flug nach
London City.

 

 

 

 

 

  

 

Bustransfer nach Dover. Auf der Fahrt, gegen den Hafen von Dover zu, sichten wir das erste Mal "unser" Schiff, die Eurodam.

 

 

 

 

 

 

Nach Ankunft absolvieren wir das Boarding.

Gepäck wird direkt vom Bus in die Kabine gebracht.

 

 

 

An Bord angekommen, heisst es, das Schiff zu erkundigen. Das gibt uns einen ersten Eindruck von der Grösse und den vielen Decks des Schiffes.

 

 Als erste Mahlzeit auf dem Schiff nehmen wir einen Lunch im Self-Service Restaurant "Lido" und kehren nachher in die Kabine zurück, um die Koffer auszupacken.

 

 

Später erfolgt die Lifeboat-Instruction und die Abfahrt.

Wir sind an Deck; blauer Himmel, die Kreidefelsen leuchten ganz weiss, aber starker Wind.

 

 

Nach einem Glas Weisswein in der Kabine Nachtessen im italienischen Restaurant Canaletto bei schönstem Sonnenuntergang. Darauf noch Piano-Bar mit Michael und ins Bett um Mitternacht.


 25. August   Amsterdam

In der Kabine gutes Bett, aber relativ kurze Nacht. Vor dem Fenster unserer Kabine sehen wir die Häuser entlang dem Kanal nach Amsterdam. 

Nach dem Frühstück mit Einfahrt in Amsterdam führen Beamte die Immigration an Bord durch.

Der Kreuzfahrt-Terminal, wo das Schiff andockt, befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofs.

 
Um 10.00 gehen wir von Bord und bummeln nachher Stunden zu Fuss bei Sonnenschein durch die Stadt.
Dort zum Blumenmarkt (Kauf schwarzer Tulpen).

Später stündige Grachtenfahrt für je 9 Euro, was sehr interessant ist und uns gut gefällt. Die Grachten sind  3m tief, 100 km lang, und es gibt 100 Brücken.

 Wir kehren um 16  Uhr zurück zur Eurodam.

 

Unsere Kabine befindet sich übrigens auf der linken Seite Mitte der Eurodam, und wir sehen deshalb alle Schiffe, die wir kreuzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Warten mit Nachtessen, da wir noch an Deck bleiben wollen, um die schmale Schleuse nach dem Amsterdamerkanal ins offene Meer zu "erleben".

 

 

 

Endlich um 20 Uhr begeben wir uns für das Nachtessen in den Rembrandt Dining Room.

Anschliessend Show "The Music und Mayhem of Davie Howes" (Piano+Trompete), von dem wir begeistert sind.


 

26. August   Hafen Zeebrügge, Bus-Tour nach Brügge

Kurze Nacht, aber 6 Stunden durchgeschlafen. Im Lift zum Frühstück entdecken wir, dass der Bodenteppich täglich nach Wochentagen (heute Friday) gewechselt wird.

Im Bus nach Brügge erfahren wir viel Interessantes über Belgien.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei der Führung durch den Ort fängt es heftig zu regnen an. Eine 30minütige Bootsfahrt unter den niedrigen Brücken ist inbegriffen und lohnenswert. Es bleibt knapp Zeit für ein Bier und ein Capuccino und für den Kauf einer belgischen Schokolade - angeblich der besten der Welt. Wir Schweizer sind davon nicht ganz überzeugt.

Zurück im Schiff müssen alle ihre Pässe abgeben, welche nun während der Reise bis Kanada nicht mehr gebraucht werden. Heute geht - soweit wir sehen - auch die Gepäckkontrolle beim Betreten des Schiffes gut durch. Gestern musste ein deutsches Ehepaar eine Flasche Whisky abgeben und erhält sie erst in New York wieder zurück. Es dürfen nämlich keine Spirituosen und kein Bier an Bord gebracht werden.

 

Um 15 Uhr ein kleines Toast im Lido, bevor wir uns mit Notebook und Buch ins Crow's Nest auf dem obersten Deck begeben, um die Weiterfahrt zu verfolgen.
Heute Abend "Formal" Nachtessen mit Kravatte und Jacket für die Herren im Dining Room.
Darauf "Music and Dance", Show mit Gratiscupli und Vorstellen des Captains. Nach kurzem Besuch in der Piano Bar, wo wir jedesmal die gleichen Leute antreffen, ins Bett.


27. August   auf See

Wir fahren nach Westen und gewinnen dadurch in der Nacht eine Stunde Zeit, daher endlich wieder einmal länger geschlafen. Nach Frühstück um 10 Uhr eine Tanz-Lektion (1/2 Stunde) Jive und anschliessend Fitness auf dem Laufband.
Nachmittags kreuzt das Schiff entlang der englischen Südküste, und wir sehen vom Crow's Nest aus mit blossem Auge Lizard Point, wo wir im Juli während unserer Camper-Reise gewandert sind. Wir gehen auf's Lido-Deck und spielen Tischtennis - welche Herausforderung bei starkem Wind !

   

            Bilder vom Lido-Deck

 

 

 

 

 

 

 

Später fährt die Eurodam um Land's End herum.
Wir informieren uns in der Kabine im TV über den Hurrican Irene, z. Zt. in North Carolina und auf dem Weg nach New York. Gegen 7 Uhr abends fühlen wir zum erstem Mal das Schaukeln auf dem Schiff, deshalb gehen wir früh essen. Nachtessen diesmal an einem Zweiertisch ganz hinten im Schiff, daneben ein Paar aus Hawai.


28. August   Dublin

Nach Frühstück Shuttlebus vom Hafen ins Zentrum von Dublin. Im Park Stephen's  Green schönster Sonnenschein. Wir schlendern durch Dublin bei wechselhaftem Wetter (Sonne, kurze Regenschauer), besichtigen Trinity College, Half Penny Bridge, Christ Church Cathedral, Shops, und zuletzt kehren wir in einen Pub in der Temple Bar ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Irish Music und voller Pub am Sonntag Nachmittag. Sitzen am Tisch mit Ehepaar aus Florida, das auch auf einer Kreuzfahrt mit einem andern Schiff ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

    

Um 20.00 Uhr kehren wir zurück auf unser Schiff und nach einem Stück Pizza Show mit Irish Comedian Paul Brogan. Wir müssen uns konzentrieren, um die irischen Witze zu verstehen.

 



 

 

 

 

 

 

 

29. August   auf See

Nach Frühstück Cha-cha-cha-Lesson, Fitness (1 Std. Laufband), Mittagessen, Foxtrott-Lesson, Haarewaschen und relaxen in der Kabine.
Der Captain informiert uns, dass wir bald auf offenem Atlantik sind und die See rauher wird. Hurrican Irene könnte Grönland erreichen, wenn wir dort sind!
Nachtessen mit 2 Herren, Vater und Sohn aus Australien, am Tisch - Schiff schwankt bedenklich, nach Show (russische Pianistin) ab in's  Bett.



30. August    Färöer Inseln, Torshavn (Hauptstadt)              

Nach Ankunft 5 Minuten mit Shuttle-Bus vom Schiff zum Ortseingang von Torshavn.

Bald schon sind wir zu Zweit unterwegs, schlendern durch's Oertchen.

 

Endlich wieder auf festem Boden, doch wir schwanken noch, der Boden aber bleibt fest - Seegang! Das Wetter hält sich gut, ab und zu Sonne und Wolken.

 

 


 

 

 

Zum neuen Fussballstadion und den Hügel hinauf, von wo wir eine wunderbare Aussicht geniessen.

Unterwegs sehen wir ein Plakat "Gakk + Run" (Walken + Rennen), Marathon und Halbmarathon anfangs September.   

  

 

                                                                                  Zum Schluss spazieren wir noch zum höher gelegenen Leuchtturm.


Nach ca. 3 Stunden Fussmarsch landen wir bei der Suche nach einem Kaffee am Hafen. Dort werden gerupfte junge Seevögel verkauft.

 

 

Um ca. 16.00 Uhr kehren wir auf das Schiff zurück.

 

 Zu Färöer gehören 22 Inseln, davon 17 bewohnt; eine Insel nur von 2 Personen und in einem Dorf nur 2 Schüler! 45'000 Einwohner und 70'000 Schafe bewohnen die Inseln. Durchschnittstemperatur Winter 3,5 und Sommer 12 Grad. Das bedeutet, dass die Bewohner quasi das ganze Jahr die gleiche Kleidung tragen.

Nach dem Ablegen wunderschöne Durchfahrt durch die Färöer Inseln, von Jon Sigurdsson kommentiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Nachtessen geniessen wir die heutige Show mit einem französischen Jongleur, der ein Tablett voller Gläser balanciert, dazu noch bei Seegang !


 

31. August  auf See
 
Längeres Ausschlafen, wieder eine Stunde Zeitgewinn. Beim Frühstück entdeckt Hansjörg gerade unter uns einen Wal im Meer. Er ist schwarz und springt 2 - 3 x , wunderschön zum Beobachten.
Heute Fitness auf Velo - 10 Meilen, nachher Hot Tube und Swimming Pool.
Um 14 Uhr beeindruckt uns Jon Sigurdsson von Island mit einem Vortrag und schönen Bildern über Reykjavik und Island. Der ganze Saal ist voll. Leider haben sie für morgen Regen angesagt.
Die Show lassen wir für einmal aus. Dafür Besuch in der Piano Bar. Die ist "very crowded" und immer wieder die gleichen Zuhörer.


 

 

1. September   Island - Reykjavik, Bus-Tour Blue Lagoon

Die Einfahrt in den Hafen von Reykjavik beobachten wir von unserem Kabinenfenster aus.

 

Unsere Tour zu den Blue Lagoon fängt erst um 11 Uhr an, daher vorher Spaziergang am Hafen entlang bei sehr starkem Wind. Laut Captain ist dies ein "Kiss von Irene" (Hurrican).

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

Im Bus zur blauen Lagune Lady Chauffeuse und Lady Guide. Die Fahrt führt uns südlich durch Hügel, karge Landschaften, einsame Seen und auf unasphaltierten Strassen.

  

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 Halt bei den heissen Quellen; erinnert uns sehr an Yellowstone Park.

 

Später sehen wir Islandpferde, doch gibt es kaum mehr Farmen. Das Haupteinkommen ist nach wie vor Fischfang.

Leider regnet es immer wieder. Da die Scheiben am Bus stark verschmutzt sind, ist die Sicht schlecht. Aber als Helga (Guide) dies bemerkt, reinigt die Chauffeuse die Scheiben eigenhändig an einer Outdoor- Waschanlage. Besuch des Fischerortes Grindavik mit schönem Hafen.


Wir erreichen die Blue Lagoon, kurzer Snack (Flatbröd mit getrocknetem Lammfleisch, "Schlüfferli" und Kaffee). Es schmeckt uns gut. Viele Leute sind am Baden; der Wind bläst uns fast um.

 

 

Auf der Rückfahrt Halt beim Haus des Präsidenten, das einsam neben einer Kirche liegt.

 

 

 

 

 

Durch Reykjavik zeigt sie auf alle bekannten Gebäude. Erstaunlich, wie gross die Stadt ist, in den letzten Jahren sei sie stark gewachsen.

 

In unten abgebildeten Haus fanden sich 1986 Reagan und Gorbatschow zu einem Gipfeltreffen ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abends beim Essen sitzen wir u.a. am Tisch mit dem Referent von Island + Grönland, Jon Sigurdsson, und seiner Frau.

Für einmal ganz interessante Gespräche. Jon ist der Sohn von Sigurd, doch sagt man nur Jon in Island. Sind mehrere Jons, kommt noch Sigurd hinzu und falls immer noch mehr als einer, folgt der Beruf oder die Strasse. Die Frau heisst verheiratet anders als der Mann (Tochter von). Ihr Name gäbe es in Island nur 3x,  und ihr Sohn heisst nochmals anders. Beim Reisen z.B. in die USA brauche es jeweils einige Erklärungen, damit sie überzeugt werden, dass sie eine Familie sind.

 

 

Nach dem Essen wieder Show von der Gruppe Avalon mit den Sängern und Tänzern der Eurodam.


2. September   auf See

Ausschlafen und um 10 Uhr Vortrag von Jon über Grönland. Alle Plätze in der Mainstage belegt. Grönland bedeutet "Land of the people", hat 57'000 Einwohner und ist so gross wie von Irland bis Italien.
Um 14 Uhr nächster Vortrag über Prins Christian Sund + Nanortalik. Unglaublich faszinierend mit überwältigenden Bildern! Grönland lag einst vor Mio Jahren in Australien - es wurden noch Zeichen von Palmen gefunden - bevor die Kontinente auseinander fielen.
Um 12.30 Uhr Champagner und Brunch beim Captain für alle, die schon mal auf HAL-Cruise waren; ein Paar kommt sogar auf 1500 Tage. Es wird ein normaler Lunch mit Champagner serviert, der Dining Saal ganz voll. Enttäuschend nur, dass man den Captain nur ganz kurz von weitem sieht. Wir erhalten ein speziell von H.A.Line angefertigtes "Plättli" (Fliesen) von Delft mit Bild der Eurodam darauf.
Nachmittags Fitness und Baden. Nach Formal Diner (mit Texanerin von Suite 10.Stock und Kanadier aus Toronto). Piano Bar und früh ins Bett.


3. September   Prins Christian Sund, Grönland

Vor 6 Uhr bereits an Deck, um die Einfahrt in den Prins Christian Sund zu erleben. Es ist noch bitter kalt.  Der Sund ist übrigens 58 km lang, die Berge sind bis 1700 m hoch. Leider sind keine Wale in Sicht, wie Jon uns in Aussicht gestellt hat. Doch bald schon die ersten Eisberge bei Sonnenschein und die Einfahrt in die Meerenge.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Links sehen wir eine Wetterstation, die das ganze Jahr von 5 Leuten bewohnt wird. Wir erleben unglaubliche Stunden mit Bergen, Gletschern, Eisbergen, Wasserfällen (bis 600 m hoch) bei Sonne und eiskaltem Wind. Man könnte ununterbrochen Fotos knipsen. Jon gibt den Kommentar von der Kommandobrücke aus. Ganz selten nur fährt ein Kreuzfahrtschiff in den Sund - wir haben also unglaubliches Glück.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im  Prinz Christian Sund wurde im Juli der letzte Eisbär gesichtet, der wegen Eismangel auf einem Eisberg in die einzige Siedlung trieb und erschossen werden musste.
Unterwegs hält die Eurodam, und ein Rettungsboot fährt zu einem Eisberg und sägt dort einen Eisklotz ab, bringt ihn an Bord für Drinks. Mittags essen wir beim Schwimmbad frischen Fisch aus Island vom Grill.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Später halten wir bei der einzigen Siedlung im Prins Christian Sund, Aqappilattoq mit 150 Einwohnern. Ein Rettungsboot von uns fährt hinüber und bringt Pizza für die Kinder. 2 - 3 Boote von dort kreisen um uns herum, und die jungen Leute winken.

 

 

 

 

 

 

 

 


Die
Sonne wird bedeckt von Wolken, und die Eurodam fährt wieder hinaus in das offene Meer.
Nach dem Nachtessen Show mit Paul Fredericks, ein Engländer, der zu der Gruppe mit dem Song "Winchester Cathedral" gehörte. Er singt auf 4 Oktaven alte englische Hits und ist bereits Grossvater.
Nachts kurzes Erwachen - es schaukelt mehr als sonst.       


4. September   Nanortalik, Grönland

Tagwache um 6.30 und Frühstück. Wir sind bereits bei Nanortalik. Ueberfahrt zum Ort mit Tender (Rettungsbooten). Nach ca 50m von der Eurodam Panne in unserem Boot. Der Motor läuft nicht richtig an, und wir schaukeln im Wasser. Sie senden ein Boot, das mit 2 Mechanikern herkommt. Nach ca 15 Minuten haben sie den Schaden repariert, und wir können endlich hinüberfahren.

 

 

 

 

 

Leider regnet es und ist recht kalt mit 3 Grad. Doch da wir die richtige Kleidung haben, frieren wir nicht und bleiben trocken.
Nanortalik bedeutet "place of the polar bear". Er wird oft von Eisbären besucht, die im späten Frühling und Frühsommer mit dem Eis nach Südgrönland hinuntergetrieben werden. Da sie ausgehungert sehr gefährlich sind, werden sie erschossen.

 

Nanortalik hat ca. 2580 Einwohner, die Mehrzahl sind Inuit. Es sollen bereits 10 Kreuzfahrtschiffe pro Jahr hier Halt machen.
Wir kämpfen uns durch die vielen Touristen im Tourist Office, das für uns am Sonntag geöffnet hat.

Wir kaufen Karten und Marken, erkundigen den kleinen Ort, bewundern die farbigen Häuser, den Friedhof, die Kirche usw. Strasse heisst Aqqutaa.                                                                                            Im Ort sind 52 Autos registriert.    -->

 

 

 

 

 

  

Die Einwohner grüssen ganz freundlich, die kleinen Mädchen spazieren durch's Dorf, und kleine Buben hüpfen in den Pfützen herum. Die grösseren Kinder dürfen alle auf die Eurodam und werden mit Pizza, Pommes Frites, Desserts usw. verwöhnt.

 

 

Ein Inuit, der Polizist vom Ort, spricht im Tourist Office mit uns. Er ist hier geboren, hat in Dänemark studiert und wohnt jetzt wieder da. Sein Vater lebt von der Jagd, und er geht oft mit, per Kanu nordwärts.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

                                           

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               Um 13 Uhr zurück auf's Boot.

 

 

 

 

Bald sind wir schon im offenen Meer. Es soll stürmisch werden diese Nacht - starker Wind und Wellen.

 

Beim Nachtessen wird der Seegang stärker. Wir teilen einen 6-er Tisch mit einem chines. Ehepaar aus Honolulu und 2 Ladies aus New York und führen interessante Gespräche.

In der Show mit einem amerikanischen Komiker wird es Uli immer komischer. Darauf nimmt sie eine Tablette Stugerol und schläft bis 2.30 Uhr. Plötzlich erwachen wir, weil die Gläser klirren. Die Wellen spritzen bis an unser Fenster hoch. Der Captain hat die ganze Nacht auf der Kommando Brücke verbracht und die "Rocking Night" genossen.
 
 
5. September auf See

Nach dem Erwachen Frühstück im Lido. Am Info-Bildschirm sehen wir, dass das Meer hier 3760m tief ist, also kaum vorstellbar, wieviel Wasser da um uns herum ist!
      Sehr eindrücklich ist, dass man tagelang auf dem Meer ist, nur Wasser rund herum und man auch nie nur ein einziges Schiff oder ein Fischerboot zu Gesicht bekommt!


Uli will es heute etwas ruhiger nehmen und sitzt auf ihrem Fensterplatz in der Kabine und liest ein Buch.

Den ganzen Tag hat es immer wieder Aktivitäten. Doch das sind wir uns gar nicht gewohnt, und es tut gut, einmal richtig auszuspannen.

Zum Apéro "Suncircle", Ulis' Lieblingsdrink aus Vanille-Rum mit Lime und Orangensaft und Soda, sehr erfrischend. Nachtessen heute im italienischen Canaletto. Die Show mit der Geigerin Hanna Starosta enttäuscht uns, da zu sehr auf Show gemacht.


 


6. September   St. John's, Neufundland

Für einmal ausschlafen und spätes Frühstück. Als Besonderheit beträgt die Zeitverschiebung in St John's nur eine halbe Stunde.

 

 

Da wir erst um 12 Uhr eintreffen, können wir die Einfahrt zum geschützten Hafen von St. John's bei schönstem Sonnenschein auf Deck geniessen.

Links der Leuchturm und rechts der Signal-Hill bei der Einfahrt in die Bucht von St John's

  

  

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir warten längere Zeit, bis das Schiff vom Zoll freigegeben wird und sind bei den ersten, die von Bord gehen.

 

Zuerst werden wir von jungen Fiddlern, Wachsoldaten in historischen Uniformen und Neufundländer- und Labradorhunden herzlich empfangen.


 

 

Darauf begeben wir uns auf dem Pfad dem Meer entlang und nachher durch viele Wege und Treppen den Signal Hill hinauf. Eine wunderschöne Wanderung bei Sonne (25 Grad!) und  starkem Wind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir geniessen die Sicht auf St. John's und aufs Meer, nehmen den kürzeren Weg die Strasse hinunter und schlendern nachher Stunden zu Fuss durch St. John's, sehen Transatlantic-Highway Mile 1 - das andere Ende von Kanada haben wir bereits auf Victoria Island gesehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir steigen die hügelige Stadt hinauf zum Government House, das in einem schönen Park liegt. Ueberall grüssen uns die Einheimischen sehr freundlich und geben uns Tips. In den Schaufenstern hängen Plakate mit "St. John's welcomes Eurodam". Die farbigen, meist aneinander gebauten Häuser mit teilweise Holzbalkonen gefallen uns sehr. Wir haben auch unglaubliches Wetterglück. Im Juni, Juli und bis Mitte August sei immer Nebel und Regen gewesen.

 

 

 


 

 

 

 

Für einen Drink wählen wir einen irischen der vielen Pubs aus. Kaum vorstellbar, dass wir vor 10 Tagen am Sonntag in Dublin in einem irischen Pub waren.

 


Müde und verschwitzt  kehren wir etwas vorzeitig zurück an Bord und nehmen eine Dusche.

 

 

 

 

 

 

Bei einem Drink verfolgen wir die Abfahrt um 19.30 Uhr. Viele Leute winken uns von überall - auch vom Signal Hill - es blitzt auch ständig von ihren Fotoapparaten. Es dunkelt bereits, und wir verabschieden uns von St. John's bei wunderschöner Abendbeleuchtung.

Bristols Seekapitän John Cabot (deshalb Cabot Trail) hat Neufundland um 1497 entdeckt, Marconi's erste Transatlantik Radioübermittlung fand hier statt und 1919 der erster Transatlantikflug.

St. John's hat 100'000 Einwohner, d.h. jeder 5. aller Neufundländer.
Hier endlich wieder einmal SMS-Empfang - in der Schweiz immer noch heiss!

Nach den Nachtessen kurzer Besuch in der Piano Bar und müde ins Bett.


 

7. September   auf See

Nachts - gegen Morgen - erwacht Uli. Sie spürt im Bett die Bewegungen des Schiffs. Hansjörg schläft ruhig. Der Wind hat über 10 Beaufort, und viele sind davon erwacht.
Das Gespräch vom nächsten Hurrican Kathy kommt auf. Der Captain informiert uns sehr gründlich im "Hurrican watch" im TV. Er wird dem Hurrican westlich ausweichen, d.h. weniger starker Wind, dafür aber viel Regen. Die Sicherheit ist für ihn das Wichtigste. Wir sind froh, dass er uns so gut informiert und uns nicht im Ungewissen lässt. Das oberste Deck wird sogar aus Sicherheitsgründen geschlossen. Es kann auch vorkommen, dass der Captain bei sehr starkem Wind das Schiff nicht andocken kann. Die letzten Jahre hat er immer im September die Eurodam über den Transatlantik geführt und immer Hurricans erlebt. Deshalb haben sie ihm den Uebernamen "Hurrican Captain" gegeben.
Beim Frühstück heute mit Engländern - für Uli eine sprachliche Wohltat - die amerikanische Aussprache gefällt ihr nach wie vor weniger.
Heute um 2 Uhr "Life at Sea, Questions and Answers" mit Captain, Hotel Manager, Chief Engineer and Chief Officer - sehr interessant.
Um 3 Uhr Travel Guide Jan "Pirates of the New World - History of characters from Halifax to the Caribean", etwas langfädig, und wir schlafen fast ein.
Immer noch 5,5m hohe Wellen.


8. September   Halifax, Nova Scotia

Halifax mit 350'000 Einwohnern ist "the busiest port" in Ost-Kanada, da eisfrei und das ganze Jahr offen. 16 Mio Tonnen Fracht werden dort jährlich transportiert.
Halifax empfängt uns mit Regen. Wir spazieren zuerst der Waterfront entlang, kaufen kleine leichte Souvenirs.

 

Später gehen wir zum Old Town Clock empor und auf 12 Uhr zur Zitadelle. Nach dem Kanonnenschuss können wir sogar kurz in den Hof hinein.

 

 

 


 

 

Von dort spazieren wir zum Public Garden, bewundern die schöne Blumenpracht und gehen nebenan kurz ins Nelson Hotel hinein, wo wir das vordere Mal übernachtet haben.

 

 

Nach einem Capuccino und später einem Drink im Irish Pub, wo wir ebenfalls bei unserem vorderen Aufenthalt schon gegessen haben, kehren wir zur Waterfront zurück und geniessen die Aufhellung.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Eurodam fährt schon kurz nach 16.30 los, und wir bleiben auf dem Deck, solange wir das Land sehen. Unter uns steigt der Lotse ins Boot und fährt zurück an Land.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abendessen ist heute formal, es gibt Lobster. Um 9 Uhr besuchen wir kurz die Marriage Show und darauf Show mit Dale Kristien, Star von Phantom of the Opera.

 

 

Nach 11 Uhr noch kurzer Besuch beim Pool zur "Dutch Chocolate Extravaganza", für das die Crew ganze 3 Tage gearbeitet hat. Unglaublich diese Vielfalt und auch die Quantität dieses riesigen Dessertbuffets. Doch nach dem Diner können wir keine Kalorien mehr aufnehmen - schade!


 

 

 

 9. September   auf See



Frühstück um 10 Uhr und nachher auf der grossen Bühne bereits Information zum Auschecken in NY mit Cruise Director Drews, dazu wird Champagner offeriert. Er spricht wieder ununterbrochen und mit Humor; doch trotzdem er Australier ist versteht man ihn gut, und er gibt die komischsten Fragen preis und bringt alle zum Lachen. Alle, mit denen wir uns unterhalten, sind traurig, dass dies der letzte Tag ist. Zum Schluss sind von jedem Sektor Personal inkl. Unterhaltung und Küche auf der Bühne mit Kerzen. Es ist ein sehr emotionaler Auftritt!

 

 


Die Sonne scheint, und es ist recht warm. Wir sitzen für einmal in den Liegestühlen und sehen Cape Cod von weitem und sogar ganz weit weg Wale.


Da es fast windstill ist, können wir erstmals wieder Tischtennis spielen, und Uli erhält Revanche.

Mittags gibt es auf dem Lido-Deck ein Indonesisches Buffet.


Nun bereiten wir uns auf's Packen vor, schreiben Etiquetten und füllen Formular für den Zoll aus. Die Koffer müssen ja bis 1 Uhr nachts vor der Türe stehen.
Um 15 Uhr Vortrag von Jan mit "Things to see und do in New York".

 


Abends gibt es ein Farewell Dinner. Die Crew singt und macht Klamauk beim Servieren des Super-Dinners.

 

 

Eigentlich haben wir im Sinn, früh ins Bett zu gehen, doch treffen wir unterwegs noch Elsbeth und Fredy, die uns zu einem Drink einladen. Da wir uns gut unterhalten, wird's halt spät, und wir packen erst gegen Mitternacht die Koffer und stellen sie als letzte in unserem Korridor vor die Türe.


 10. September   New York, Ankunft

Mit wenig Schlaf stehen wir um 4.15 auf und gehen nüchtern an Deck. Der Vollmond scheint, und wir erleben die Fahrt unter der Verrazano-Brücke durch, sehen die beleuchtete Freiheitsstatue und dann noch die beleuchtete Silhouette von Manhattan.  Es sieht fantastisch aus - und wir sind froh, dies erleben zu dürfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Nach letztem Frühstück im Lido warten wir beim Pool, dass wir das Schiff verlassen können und auf das folgende Immigration Prozedere. Es verzögert sich, und wir treffen die zwei anderen, etwas jüngeren Schweizerpaare und verbringen das Warten gemeinsam.

Zusammen mit unserem Schiff sind an diesem Morgen noch 2 weitere grosse Kreuzfahrtschiffe angekommen.

Endlich geht's vorwärts und zügig durch den Zoll.         

 

 

Wegen den engen Platzverhältnissen in und vor dem Terminal braucht es eine Menge Geduld, bis wir endlich in den Bus für die vorgesehene Stadtrundfahrt steigen können. Die Halbtagestour durch N.Y. muss abgekürzt werden, und wir steigen nahe beim Times Square aus und gehen zu Fuss ins Hotel. Unglaublich, aber wahr: Edith und Eric, die auch auf der Kreuzfahrt waren, haben ihr Hotel gerade gegenüber, und sie werden mit dem gleichen Flug in 4 Tagen zurück in die Schweiz fliegen.

  

Im Hotel Comfort Inn beziehen wir unser Zimmer und legen uns nochmals kurz hin. Am späteren Nachmittag schlendern wir zu Fuss durch die 7th Avenue Richtung Central-Park. Unterwegs trinken wir in einem Brauerei-Restaurant ein Bier/Wein. Wir streifen etwas durch den Central-Park und gelangen dann zum Lincoln-Center. Dort findet ein Konzert statt, das auf eine Gross-Leinwand übertragen wird (Sponsor: Credit Suisse!). Auf dem Rückweg zum Hotel besichtigen wir noch weitere Geschäfte und trinken etwas im Irischen Pub neben dem Hotel.



Sonntag 11.9.11  Aufenthalt in New York



Wir schlafen etwas länger und spazieren nach dem Frühstück zum Times Square.

Von dort fahren die Doppeldecker-Busse, bei denen man bei jedem Halt ein und aussteigen kann (Hop-On/Hop-Off).

 

 

 

Zuerst fahren wir die Down-Town Runde. Aufgrund des 10-Jahre Anlasses vom Anschlag 09/11 kann der Bus jedoch nur einen Teil der Strecke befahren. Viel von Lower-Manhatten ist abgesperrt, und es  gibt auch viele Strassenkontrollen. Deshalb fahren wir nachher noch die Runde, die in den Norden über Harlem führt. An Bord des Busses ist immer auch ein Fremdenführer, der allerlei Wissenswertes über NY erzählt. Zudem kann man auf dem oberen offenen Deck sitzen und hat gute Sicht.

 

     

     Links Empire State Building, rechts Broadway

 

     Polizei ist präsent und publikumsnah

     

 


 

 

 

 

 

 

Dazwischen haben wir bei der Ticket-Verkaufsstelle am Times Square Billette für das Musical "Mamma Mia" gekauft. Die Vorstellung beginnt um 19.00 Uhr. Wir sind begeistert, was von den Darstellern geboten wird - eine mitreissende Show.
 

Montag 12.9.11  In New York

Zuerst besteigen wir nochmals den Hop-On/Hop-Off Bus nach Lower Manhatten. Heute ist nichts mehr abgesperrt, es gibt nur noch gelegentlich Strassenkontrollen. Beim Battersee-Park schauen wir die Fahnen an, die im Gedenken der Opfer von 09/11 aufgestellt sind.

Danach besteigen wir einen Bus, der uns durch Brooklyn führt. Leider gibt es auf dieser Tour keinen Stopp; man erhält trotzdem einen Eindruck von diesem Stadtteil. Es hat viele kleine Läden und Geschäfte, aber auch viel Verkehr. Ueber die Brücken nach Brooklyn.

 

 

 

 

 

 

 


Zurück in Manhatten fahren wir zum Southport, gehen zu Fuss zur Brooklyn-Bridge und wandern dort über den Fussgänger-Steg bis in die Brückenmitte. Es ist für uns ungewöhnlich warm, und es sind viele Leute unterwegs. Von der Brücke aus kann man die schöne Sicht auf Manhatten und die Umgebung geniessen.
Anschliessend kehren wir um in Richtung Manhatten und besichtigen die Kirche neben Ground Zero, die als einziges Gebäude in der Nähe unversehrt geblieben ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ganz links die Kirche und in der Mitte das neue Gebäude auf Ground Zero. Oben Platz Nähe Central Park.

 

 

 

Anschliessend fahren wir mit dem Bus zurück zum Times Square. Für das Nachtessen besuchen wir ein Italienisches Restaurant, leider werden wir etwas enttäuscht von der Qualität. Wie üblich kommt zum Preis, der auf der Menü-Karte steht, noch Tax (10%) und Tip (18%).
 


Dienstag 13.9.11  In New York



Zu Fuss spazieren wir zum Bryant-Park und nachher zur Central-Station. Wir bestaunen die prachtvolle, grosse Halle.

 

 

 

 

 

 

Nachher geht's zu Fuss weiter via Waldorf Astoria zum Rockefeller Center und zum Central-Park. Unterwegs blicken wir immer wieder zu den Wolkenkratzern hoch. Im Central-Park besichtigen wir die Gedenkstätte von John Lennon (Strawberry Field).

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um 15.00 Uhr haben wir mit Edith und Eric abgemacht, um Billette für ein Musical zu kaufen. Wir entscheiden uns für "Jersey Boys". Dieses Musical ist speziell, es wird viel gesprochen. Die Ausstattung auf der Bühne ändert ständig, dies bedingt hohe Präzision der Darsteller und ist sehenswert.
Nachher gehen wir mit ihnen noch für ein Bier in den danebenliegenden irischen Pub.
   

 

 Mittwoch 14.9.11: Rückflug in die Schweiz

Vormittags suchen wir einen Asics-Shop auf, um Jogging-Schuhe zu kaufen. In einem Kaufhaus ersteht Hj ein schönes Hemd zu einem erstaunlich günstigen Preis (28$). Es braucht etwas Glück, einen Laden mit preiswerten  Artikeln zu finden. In Manhatten hat es viele Geschäfte im oberen Preissegment.

Am Times Square trinken wir noch etwas.

 

 

Um 13.00 Uhr haben wir mit Edith und Eric abgemacht, um gemeinsam zum Flughafen zu fahren. Sie haben ein Taxi beim Hotel bestellt. Es steht jedoch nicht ein gewöhnliches gelbes Taxi da, sondern ein schwarzes VIP-Fahrzeug.

 

 

 

Nach Aufgabe des Gepäcks stärken wir uns in einem Flughafen-Restaurant. Nachher stehen wir bei der langen Warteschlange zur Sichheitskontrolle an. Dort herrscht eine grosse Hektik. Das vorwiegend schwarze Kontroll-Personal kommandiert die Wartenden lautstark herum, und man wird  wie eine Herde Vieh durchgetrieben. Wir lassen es über uns ergehen, nehmen es für die Sicherheit in Kauf. Bald können wir in das Flugzeug einsteigen, und es fliegt daraufhin Richtung Zürich ab.



Donnerstag 15.9.11: Ankunft in der Schweiz

Nach einer kurzen Nacht landen wir um 07.30 Uhr in Zürich. Die Einreise-Kontrollen laufen ruhig und schnell ab. Bald besteigen wir den Zug und sind um ca. 11.00 Uhr zu Hause.

Eine tolle, eindrücksvolle Reise ist zu Ende.

Während der ganzen Seereise haben wir 4765 Seemeilen, d.h. ca. 8815 km zurück gelegt.



Das war Top:

- Das Schiff EURODAM der Holland America Line, die Ausstattung, die Freundlichkeit der Crew, das Essen, die Sauberkeit, die meiste Unterhaltung. All dies hat 5 Sterne verdient.

- Die Vorträge und Informationen über die Anlaufsorte und der Schiffsroute (Hurrican-Watch !)

- Die Anlaufsorte: Amsterdam, Dublin, Torshavn auf Färöer-Insel, Nanortalik auf Grönland, St.John's Neufundland, Halifax. Ueberall freundlicher Empfang (ausser NY)

- Kreuzen im Prins Christian Sund, die Eisberge, Durchfahrt zwischen Färöer-Inseln, Einfahrt morgens in NY

- Trotz häufig eher bedeckt und kühl, war uns das Wetter doch noch gut gesinnt. Wir gerieten in keinen schweren Sturm und konnten überall an Land gehen.

- Musical in NY, vor allem Mamma Mia

   

Das war Flop:

- Einige Solo-Künstler bei der Bord-Show, zuviel Selbstdarstellung (einziger HAL Flop)

- Ausschiffung in NY, lange Wartezeiten (2 1/2 H) wegen Immigration, Chaos vor dem Terminal

- Strassenlärm frühmorgens vor dem Hotelzimmer in NY, täglich ab 05.00 Uhr (Müllabfuhr/Lieferanten) !

- Sicherheitskontrolle vor Abflug in NY, unfreundliches, gestresstes Personal



                                                                                                        
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Das Schiff Eurodam     

Einige Schiffs-Daten:

Baujahr 2008, Länge 285m, Breite 32 m, 2'104 Passagiere, 925 Crew.
11 Passagierdecks, 14 Passagieraufzüge (Schindler), davon 4 Glasaufzüge an der Aussenfront.
5 Restaurands, 2 grosse Pools, davon eines mit Schiebedach, 12 Bars.

Die Bordsprache ist ausschliesslich Englisch. Gemäss Info vom Captain Darin Bowland ist folgender Gästemix an Bord: 1200 Amerikaner, 400 Australier, 400 Kanadier, 100 Deutsche, 80 Engländer, 35 Schweizer sowie weitere "Minderheiten".

Die Crew stammt zu einem grossen Teil aus Indonesien und den Philippinen, alle sind immer sehr aufgestellt und freundlich. Die Küchen-Chefs kommen aus Deutschland, Schiffsoffiziere sind zum Teil Holländer. Der Captain ist Kanadier, schon mit seiner Grösse von gut 2 Meter strahlt er eine natürliche Autorität aus. 

    

Oben die Eurodam in Torshaven auf Färöer,

Ganz links im Hafen von Reykjavik und

daneben die Glasaufzüge an der Aussenfront.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Kabine:  

Die Aussenkabine mit ca. 17 m2 befindet sich in der Mitte des Schiffes auf dem Deck 1. Wir haben ein grosses Fenster ca. 6 m über der Wasseroberfläche.

Sie ist ausgestattet mit einem Doppelbett, einer kleinen Sitzgruppe mit Tischchen und einer Kommode. Dort befindet sich der Fernseher mit dem Schiffsprogramm und eine Minibar. Das Badezimmer bietet neben Waschgelegenheit und WC auch eine Badewanne. Trotz Klimaanlage ist es sehr ruhig, man hört höchstens das Rauschen der Wellen.

Zwei jüngere Kabinen-Boys kümmern sich praktisch Tag und Nacht um die Kabine, damit immer alles sauber und in Ordnung ist. Hier einer von ihnen.

 

 

 

 Links Innenansicht der Kabine

          Rechts Uli's Lieblingsplatz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Restaurants:

  1. Der "Main Dining Room"befindet sich hinten im Schiff auf 2 Stockwerken.
    Der obere Stock ist für fixe Essenszeiten mit Platz an einem vorher reservierten Tisch eingerichtet.
    Im unteren Stock ist freie Tischwahl. Man begibt sich zum Saal-Eingang, wann immer man will und wünscht dort, wie man sitzen möchte.
    Wir haben für das "freie" Essen gebucht und wünschen meistens, an einem grossen Tisch zu sitzen.
    Zum Abendessen gibt es 4 Gänge, trotz teilweise vieler Leute wird man schnell bedient, und das Essen ist vorzüglich.
  2. Das grosse Selbstbedienungs-Restaurant "Lido" befindet sich im 9.Stock. Es ist ab 06.00 bis 22.30 Uhr fast durchgehend geöffnet. Dort nehmen wir das Frühstück und meistens am Mittag einen kleinen Lunch ein. Auch hier ist die Qualität ausgezeichnet und die Auswahl gross. Sogar der Captain verpflegt sich gelegentlich hier, teilweise in Begleitung seiner Familie.
  3. Weiter gibt es das italienische Restaurant "Canalotto" mit eigenem Angebot, ohne Aufpreis.
  4. In zwei weiteren Restaurants, eines asiatisch, das andere ein Grill, bezahlt man einen Aufpreis.

    Etwas zur Küche:

10'000 Essen werden täglich zubereitet, 113 Küchenmannschaft, 22 putzen tagsüber die Küche und 4 nachts.
Die Essensreste werden zerkleinert, getrocknet und verbrannt. Seitdem sie in der Selbstbedienung keine Tablettes mehr auflegen, gibt es auch weniger Reste. Es ist unglaublich, was diese zum Teil kugelrunden  Amerikaner alles in sich hinein stopfen! Sie sind teilweise auch kaum mehr fähig, sich einigermassen normal fortzubewegen.
Etwas zur Gesundheit: in den ersten Tagen wird alles Essen und Trinken auch in der Selbstbedienung ausgehändigt.
Während der ganzen Reise überall Automaten mit Desinfektionsmittel für die Hände. Automatisch nimmt man jeweils davon.

Das Unterhaltungsangebot:

 

 

    Beispiel einer Menu-Karte von einem Nachtessen    

    






 

 

 

 

                

 

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