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Reise mit dem Wohnmobil nach Kroatien im Herbst 2010


    Vom 3.9.2010  -  25.9.2010

 


    Unser Ziel war zuerst Istrien und nachher die Inseln Cres, Malj Losinj und Krk (Foto).
    Wir wollten nicht viel herumfahren, sondern einige uns schon bekannte Orte wieder
    besuchen.

 

 


3.9. Freitag:      Abfahrt Bern nach Kandersteg zum Autoverlad durch den Lötschberg (Fr. 25.-).
  Von Goppenstein fahren wir zu unserer Tochter nach Sion. Wir parkieren das MoWo auf dem grossen Parkplatz beim Friedhof   (ca. 15.  Min. zu Fuss zum Stadtzentrum).

Später geniessen wir das Nachtessen bei unserer Tochter und Familie in Sion.


 

Zum Uebernachten fahren wir auf den Stellplatz beim unterirdischen See in St. Léonard (Foto).            
Zu unserem Erstaunen müssen wir nun Fr. 20.-- bezahlen. Im Frühjahr waren es noch Fr. 10.-.
   

 4.9. Samstag:    Wir stellen fest, dass ein Abblendlicht nicht mehr brennt und rufen zuerst den TCS Pannendienst an. Dieser verweist uns an eine Garage in Eiholz. Nun rufen wir dort an, werden aber abgewiesen. Unterwegs in Leuk sehen wir eine geöffnete Garage und prompt wird dort die Lampe ausgewechselt.

 

Dann Fahrt nach Brig, über Simplon, Domodossola und auf die Autobahn Richtung Milano.
Dank wenig Lastwagen flüssiger Verkehr, auch um Milano herum Richtung Venedig.

 Bei Padova verlassen wir die Autobahn (bezahlen E 19.50) und fahren vor Venedig südlich Richtung Ravenna nach Chioggia (über Lagunen).
Auf dem Weg zu einem in POI verzeichneten Stellplatz werden wir von unserem Navi wieder einmal fehlgeleitet; wir landen an einem schmalen Quai mit gut besetzten Restaurants. Dort befinden sich viele Zuschauer, die unser mühsames Wendemanöver wegen überall parkierten Autos beobachen. Nachdem dies vollbracht ist, fahren wir wieder zum Ortseingang zurück und finden mit Hilfe von Wegweisern und Hinweistafeln doch noch einen Stellplatz in Chioggia/Sottomarina (von 20.00-08.00 gratis).


5.9. Sonntag:    Von Chioggia fahren wir über die Hauptstrasse nach Venedig, weiter durch Vororte Richtung Udine (Torviscosa) und Sistiano. Dann auf der Hauptstrasse SS14 weiter bis Triest. Weil es Sonntag ist, wenig Verkehr.
Eingangs Triest auf der SR14 dem Meer entlang. Mittagshalt bei der schönen Promenade mit vielen Parkplätzen entlang der Strasse und sogar Möglichkeit zum Baden.
Am Hafen von Triest entlang auf die SS15 und durch den neuen Tunnel zum slowenischen Grenzübergang Rabuiese bei Muggia.

Ab dieser Stelle ist die slowenische Autobahn H5 vignettenpflichtig (E 15 für 7 Tage).
Wir wollen für die 10 km bis Koper jedoch keine Vignette kaufen. Deshalb fahren wir gleich beim Grenzübergang rechts zur Tankstelle und dann nochmals rechts, um die Autobahn zu verlassen.
Weiter über gute Nebenstrassen, zum Teil parallel zur Autobahn, via Koper und weiter bis zum Grenzübergang Dragonja nach Kroatien.

Von der SLO/HR- Grenze fahren wir via Porec nach Vrsar auf das Camping Porto Sole.
Da uns dieser Platz bezüglich Lage und Nähe zum Ort gefällt, bleiben wir 3 Nächte dort. 
Camp. Porto Sole, Vrsar,   3 Nächte (ca. Fr. 72.--/24. pro Nacht)                               

            

                               Vrsar  --->

 

   <--   Blick zum Hafen

 

 

 

 

8.9. Mittwoch:    Via Limskifjord mit den Verkaufsständen (Grappa!) fahren wir südwärts nach Rovinj.  Das von uns früher besuchte Camping Valdaliso ist nur noch für FFK, Hinweis am Eingang: 'Textilgäste unerwünscht' !


Deshalb gehen wir auf das Camping Porton Biondi, das erst noch näher zur Stadt Rovinj liegt.
Zwar sind die untersten Plätze mit Blick auf das Wasser gleich an der Strasse, trotzdem sind sie gut besetzt.

Weiter oben ist es jedoch ruhiger, da stellen wir uns hin, für 2 Nächte Kn. 234.-     Abends heftiges Gewitter.

                                                                  Am nächsten Tag spazieren wir durch Rovinj.   --->
 

An einem Stand geniessen wir die beste Glace unserer ganzen Ferien.


Unterhalb der Kirche finden wir ein idyllisch gelegenes kleines Restaurant direkt am Meer und geniessen in Zweisamkeit ein Glas Weisswein. Plötzlich entdecken wir einen grossen Dreimaster, der unter vollen Segeln vorbeifährt.   


  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10.9. Freitag:    Wir fahren weiter über die teilweise neu gebaute Strasse quer durch Istrien via Pazin nach Brestova zur Fähre auf die Insel Cres. Das letzte Stück von der Küsten-Strasse zum Fährhafen hinunter ist jetzt auch gut ausgebaut. Nach einigem Warten fährt eine grosse Fähre ein, auf der alle Fahrzeuge Platz finden (1/2h, Kn. 281.-) .
Nach der Ankunft auf der andern Seite in Porozina geht es eine recht schmale Strasse hoch. Auf der Gegenfahrbahn stauen sich die wartenden Fahrzeuge bis weit hinauf. Nachher kommen uns auch immer wieder FZ entgegen, darunter auch Busse. Vor uns fährt auch ein WoMo, das mir etwas den Weg bahnt.


Oben auf der Krete befindet sich ein grosser Parkplatz mit schöner Aussicht, jedoch bei meist heftigem Wind. Wir sichten noch einen Adler, der den Hängen entlang segelt.

 

  

Wir fahren weiter südlich Richtung Mali Losinj. Die Strasse ist teils gut ausgebaut und teils schmal und holperig.

 

 

In Mali Losinj fahren wir auf das Camping Cikat am Ende der Bucht.
Trotz guter Belegung finden wir einen schönen Platz unter Bäumen und bleiben gleich 6 Nächte.

 

              Auf dem Camping Cikat    <--------->

 

 

 

 

  

 

 

 

Nachdem ein grosser Ast an einem Baum auf dem Camping mit lautem Knall angebrochen ist und gefährlich über einigen Parzellen hängt, muss er durch die Feuerwehr entfernt werden.

 

Wir unternehmen Wanderungen entlang der Küste und nach Veli Losinj.

 

 

 

 

 

Unterwegs nach Veli Losinj

 


  

 <--  Veli Losinj

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

<--  Veli Losinj

                             

                                                                               Klares Wasser in den Buchten                                             

 

   

                                                                                                 

    

         

 

Zum Einkaufen und Ausgehen spazieren wir häufig zu Fuss in den Ort

 

 

   <----      Mali Losinj ----->

 

 

 

 

 

 

Ab und zu baden wir in einer kleinen Bucht beim Camping im Meer. 

Camping Cikat, Mali Losinj, 6 Nächte (ca. Fr. 140.-)    Kn. 780.-

16.9. Donnerstag: Via Osor fahren wir von der Insel Losinj zurück auf die Insel Cres.

Dort nehmen wir die Abzweigung nach Valun.

  

Beim Ortseingang können wir gut auf dem kostenpflichtigen Parkplatz parkieren. Wir bummeln durch den kleinen sehenswerten Ort.

 

 

 

 

 

 

Dann fahren wir weiter zum Ort Cres. Dort  übernachten wir einmal auf dem grossen Campingplatz Kovacine, Cres (Kn. 105.-).
Am Abend spazieren wir in den Ort mit dem schönem Hafen und den vielen Restaurants und geniessen ein gutes Essen.

17.9. Freitag: Wir fahren zur Fähre in Merag (Cres) und können gleich darauf fahren und erreichen nach ca. 30 Min. in Valbiska die Insel Krk (Kn. 281.-).
Beim Ort Krk finden wir einen Parkplatz und spazieren durch den Ort. Es regnet und ist eher kühl.


Später fahren wir weiter südlich bis Baska mit der schönen Bucht (Kieselsteine).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dort checken wir uns auf den kleinen Stellplatz 'Camping Mali' neben dem grossen Camping für
4 Nächte ein (ca. Fr. 100.-) Kn. 554.-

Nach heftigem Regen bessert sich das Wetter, und wir können einige Wanderungen von der Bucht links und rechts hoch auf die felsigen Hügel unternehmen.

Dazu gibt es vom Tourismus-Büro eine gute Wanderkarte.


 

   

Aussicht auf die Bucht von Baska von oberhalb der Kirche   

 

 

 

 

Auf der andern Seite der Bucht kann man über einen kleinen Pass zu einem unberührten einsamen Strand wandern. Nur der starke Wind ist etwas gewöhnungsbedürftig.

 

 

<-- Hinauf zum 'Pass' 

 

                                                  Kleiner Strand -->


 

 

 

                                                                                                                 

                                                                                                                                                           Blick vom 'Pass' auf Baska                                             

Wir besuchen auch einige der vielen Restaurants in Baska.

Einmal schaffen wir es sogar, im Meer zu baden. Spass bereiten uns die hohen Wellen.

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                            Strand von Stara Baska                                                

 

 

21.9. Dienstag: Wir fahren von Baska zurück und via Punat (Marine) zum kleinen Ort Stara Baska.

Dort gibt es in einer schönen Bucht einen Sandstrand und in der Nähe auch einen kleineren Campingplatz mit Blick auf das Meer.                                                                                                     

 

Wir fahren trotzdem weiter nördlich via Krk und Otok zur Brücke auf das Festland Richtung Rijeka.

Dann auf der Autobahn um Rijeka herum und dann nochmals quer westwärts durch Istrien.

Auf dem Weg dahin geht es durch den Tunnel Ucka (Kn. 40.-).

Wir wollen nochmals auf das Camping Porto Sole in Vrsar.
Da wir diesmal einen teureren Platz in einer vorderen Reihe aussuchen, kosten jetzt 2 Nächte   Kn. 297.--

Am 22.9. geniessen wir in Vrsar das Fischerfest mit Essen an Ständen (natürlich Fisch), Volkstänzen und Musik. Dieses findet in der Saison 1x monatlich statt.   

23.9. Donnerstag:    Wir nehmen auf der HR-Autobahn A9 die Heimfahrt Richtung Norden unter die Räder. Bei einer Zahlstelle müssen wir Kn. 21.- bezahlen. Dank alten 5-Kuna-Noten, die vorher niemand wollte, weil nicht mehr im Umlauf, haben wir gerade noch genug HR-Geld.

Wir erreichen wieder den Grenzübergang HR/SLO und fahren gegen Koper und von dort auf normaler Strasse Richtung Triest. Unterwegs fahren wir der Autobahn entlang und sehen auf dieser eine Kontrolle. Die Beamten sind mit Feldstechern ausgerüstet und kontrollieren die herannahenden Fahrzeuge, wahrscheinlich, ob eine Vignette vorhanden ist oder nicht.
Erst bei der allerletzten Auffahrt an der Grenze SLO/IT bei Plavje fahren wir auf die nun beginnende italienische Strasse SS15.

Wieder via Triest dem Meer entlang fahren wir Richtung Venedig. Später benützen wir die Autobahn bis zur Abfahrt Gardasee (E 15.20).
Dort übernachten wir in Pacengo di Lazise am Gardasee auf dem Eurocamp Pacengo di Lacise    E 13.17
Am Abend essen wir eine gute Pizza im nahen Restaurant.

24.9. Freitag:    Via Milano (Autobahn E 7.80+1.40+1.90) zum Lago Maggiore, dort in Arona
Grosseinkauf in einem schönen Supermarkt. Weiter dem See entlang nach Stresa und Richtung Domodossola bei starkem Regen.

Trotzdem fahren wir Richtung Schweiz über den Simplon, wo schon fast wieder die Sonne scheint.
Auf dem Camping Rhone in Gampel VS übernachten wir nochmals.    Fr. 27.30

25.9. Samstag: Wieder Besuch in Sion und via Villeneuve zurück nach Bern.


    Total 22 Nächte

 

 

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